Stiftung sucht Familienbegleiter: Für den nächsten Kurs beginnt jetzt die Auswahl

Familienbegleiter Jörn Wittke mit seinem Schützling in einem Spielzeuggeschäft. (Foto: Foto: Björn-Schulz-Stiftung/Karsten Thielker)

Niederschönhausen. Die Björn-Schulz-Stiftung sucht Menschen, die sich zum ehrenamtlichen Familienbegleiter ausbilden lassen möchten.

Der nächste Kurs startet zwar erst Anfang 2016, aber bereits im September beginnen die Auswahlgespräche mit Bewerbern für dieses anspruchsvolle Ehrenamt. Die künftigen Familienbegleiter werden in einer 100-stündigen Ausbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet. Danach arbeiten sie entweder im Kinderhospiz Sonnenhof in der Wilhelm-Wolff-Straße 38 oder unterstützen Familien mit einem unheilbar kranken Kind zu Hause.

Eltern eines schwerkranken Kindes leisten Unbeschreibliches. Sie scheinen für Außenstehende manchmal übermenschliche Kräfte zu besitzen. Doch zu viel der kostbaren Kraft und der ebenso begrenzten Zeit stiehlt der Alltag. Da sind Arzt- und Kliniktermine wahrzunehmen, Behördengänge zu erledigen, die Betreuung der Geschwisterkinder sowie der Haushalt zu organisieren.

Die Stiftung unterstützt deshalb diese Familien mit ihren Familienbegleitern. Sie entlasten diese im alltäglichen Leben und werden Freund und Partner für den jungen Patienten. Einer der in der Stiftung bereits tätigen Familienbegleiter ist Jörn Wittke. Jeden Montag kommt er in „seine“ Familie, um mit dem zehnjährigen erkrankten Sohn etwas Schönes zu unternehmen. Dann haben dessen Eltern drei Stunden Zeit für sich. Mittlerweile ist der Familienbegleiter auch ein wichtiger Gesprächspartner für den Jungen, der mit ihm über alles reden kann. BW

Interessierte melden sich in der Stiftung bei Barbara Beuth unter  398 99 82 81 oder per E-Mail an b.beuth@bjoern-schulz-stiftung.de. Weitere Informationen auf www.bjoern-schulz-stiftung.de.
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