In einem Jahr soll die Blankenburger Straße komplett erneuert sein

Niederschönhausen. Dieser Tage beginnen die Bauarbeiten für den dritten und letzten Abschnitt der Blankenburger Straße. In den kommenden zwölf Monaten wird zwischen Grumbkow- und Pasewalker Straße gebaut. Die Blankenburger Straße ist in diesem Abschnitt noch in einem maroden Zustand.

Auch die Beschaffenheit der Gehwege lässt zu wünschen übrig. Bisher gibt es auch noch keinen Radweg. Darum plante das Bezirksamt, nicht nur Fahrbahn und Gehwege in Ordnung zu bringen, sondern auch einen Radweg auf der Straße zu markieren. Außerdem werden mit den Bauarbeiten neue Parkmöglichkeiten eingerichtet. All das ist in den bisherigen beiden Bauabschnitten auf der Blankenburger Straße bereits geschehen.

Die Grunderneuerung der Straße begann im Dezember 2008. Nun wird das letzte Teilstück in Angriff genommen. Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr in Richtung Dietzgenstraße über die Marien-, Schönhauser und Grumbkowstraße umgeleitet. "Die Einfahrt in die Blankenburger Straße aus Richtung Pasewalker Straße ist somit nicht mehr möglich", sagt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen). "Der Verkehr in Richtung Pasewalker Straße wird für die gesamte Bauzeit auf der Blankenburger Straße geführt." Nicht verändert wird auch der Verlauf der Buslinie 150 Richtung Pasewalker Straße. In Richtung Dietzgenstraße wird der Bus allerdings über die Pasewalker, Schlossallee und Grumbkowstraße geführt.

Eine Besonderheit bringt der dritte Bauabschnitt mit sich. Untersuchungen ergaben, dass der Asphalt schadstoffbelastet ist. Zum Schutz der Anwohner hat das Straßen- und Grünflächenamt ein Ingenieurbüro für Sicherheits- und Gesundheitsschutz mit Umgebungsluftmessungen für den Zeitraum des Asphaltaufbruchs beauftragt. "Vorbeugend werden Anwohner gebeten, ihre straßenseitigen Fenster während des Aufbruchs geschlossen zu halten", sagt Kirchner. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es beim Umwelttelefon unter 902 94 46 39 oder per E-Mail baulaerm@senstadtum.berlin.de. Die Baukosten belaufen sich auf etwa eine Millionen Euro. Weitere Informationen auf http://asurl.de/ss1.


Bernd Wähner / BW
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