Die großen Wohnhäuser im Studentendorf Schlachtensee sind erneuert

Viel Platz zum Essen und Feiern bieten die geräumigen Küchen. (Foto: Mila Hacke)
Berlin: Studentendorf Schlachtensee |

Nikolassee. Erfolgsmeldung aus dem Studentendorf Schlachtensee: Alle 15 großen denkmalgeschützten Wohnhäuser mit drei Geschossen sind erneuert.

Fertig gestellt und den Bewohnern übergeben wurde jetzt das Doppelwohnhaus 12/13 aus dem zweiten Bauabschnitt mit 64 Plätzen. Sie verteilen sich auf kleinere Apartments und größere Einheiten für Wohngemeinschaften.

Andreas Barz, Vorstand der Genossenschaft Studentendorf Schlachtensee eG ist zufrieden. „Das Haus hat wieder seine ursprüngliche Eleganz mit einer weiß-grauen Fassade“, erläutert er. „Glanzpunkte sind die geräumigen Küchen in den Wohngemeinschaften. Dort finden acht Bewohner Platz zum Kochen, zum gemeinsamen Essen und Feiern.“ Von den Küchen gebe es zudem einen schönen Blick über das Studentendorf.

Rund 2,5 Millionen Euro flossen in die Erneuerung des Doppelhauses. 100 000 Euro kamen aus Fördertöpfen des Landesdenkmalamtes Berlin, 70 000 Euro will die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dazugeben Die Restsumme wurde aus Eigenmitteln der Genossenschaft und über Bankkredite finanziert.

Insgesamt gibt es 28 Wohn- und Gemeinschaftshäuser im Studentendorf an der Wasgenstraße 75. Neben den bereits fertig gestellten sind auch die Bibliothek und der Kindergarten saniert. Zu den abgeschlossenen Arbeiten gehören auch Instandsetzungsarbeiten an den denkmalgeschützten Gartenanlagen.

Ab 2018 stehen vier fünfgeschossige, nicht denkmalgeschützte Häuser für Wohngemeinschaften aus den 1970er-Jahren saniert werden. Sie sollen bis 2020 erneuert sein. Nach 2020 kommen fünf zweigeschossige, denkmalgeschützte Wohnhäuser an die Reihe, ebenso das Rathaus und das Gemeinschaftshaus. „Damit wäre das komplette Studentendorf erneuert“, sagt Barz. Derzeit leben 931 Studierende im Dorf, alle Wohnungen sind ausgebucht.

Die Studentendorf Schlachtensee eG übernahm die Anlage 2003 und verpflichtete sich zur Erneuerung. Sie begann 2006. Bis 2020 werden rund 28 Millionen Euro in die Arbeiten investiert worden sein. Die Kosten für die weiteren Maßnahmen stehen noch nicht fest. uma
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