„Pfitze“ erhält seinen Platz am 8. April

Berlin: Matterhornstraße |

Nikolassee. Der Termin für die Platzbenennung nach Günter Pfitzmann (1924 bis 2003) steht fest.

Die dreieckige Fläche Matterhornstraße/Palmzeile/Wasgenstraße wird am Sonnabend, 8. April, 11 Uhr nach dem beliebten Volksschauspieler benannt. Der Schauspieler wohnte im Reifträgerweg, seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

„Ich freue mich wie verrückt“, sagt Entertainer und Radiomoderator Nero Brandenburg. Er hatte sich mehr als zwei Jahre lang für eine Straßen- oder Platzbenennung nach „Pfitze“ eingesetzt und wird auf Anfrage des Bezirksamtes am 8. April eine kurze Rede halten.

Brandenburg war 1963 stellvertretender Aufnahmeleiter in den UFA-Studios in der Tempelhofer Oberlandstraße, als er Pfitzmann bei den Aufnahmen zu einer Show kennenlernte. Brandenburg hatte die Aufgabe, die Schauspieler von den Garderoben im ersten und zweiten Stock zu den Studios zu bringen. „Immer kam ich abgehetzt zu Günter in den zweiten Stock“, erinnert sich Nero. „Irgendwann muss ich ihm leid getan haben, er sagte ,Pass ma uff, meen Kleener, ick bin Profi, mich brauchste nich holen, ick komme von alleene runter.‘ Ich mochte ihn von Anfang an.“ uma
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