Bessere Busanbindung gefordert

Nikolassee. Mehr Mobilität für Anwohner der Matterhornstraße durch eine bessere Busanbindung fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen sowie die CDU in der Bezirksverordnetenversammlung.

In einem Antrag wird das Bezirksamt gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen. In der Begründung heißt es, nicht nur für Ältere und Menschen mit Behinderung, die in der Matterhornstraße und den angrenzenden Seitenstraßen wohnen, sei es nahezu unmöglich, die S-Bahnhöfe Nikolassee und Schlachtensee zu Fuß zu erreichen. Die Erreichbarkeit von Ärzten und Nahversorgern sei extrem erschwert, ebenso die Verbindung in die Innenstadt, um beispielsweise ins Theater zu gehen. Die Anbindung der rund zwei Kilometer langen Matterhornstraße ließe sich durch eine geänderte Streckenführung der vorhandenen Buslinien erreichen. Auch der Einsatz von Kleinbussen sei vorstellbar, heißt es in dem Antrag weiter.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) änderten die Streckenführung der Linie 112 im Jahr 2005. Bis dahin fuhren die Busse durch in einiger Entfernung parallel zur S-Bahn-Trasse verlaufenden Matterhornstraße. Die neue Strecke führt seit damals durch die südlicher gelegene Spanische Allee. Eingeführt wurde die Linie 1961. Damals kam es aus Protest gegen den Mauerbau zum S-Bahn-Streik.

Über den Antrag wird in der kommenden Ausschusssitzung für Verkehr und Ordnung beraten.


Ulrike Martin / uma
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