FEZ zeigt Ausstellung über Muslime in Deutschland

Thomas Krüger betrachtet die Biografien muslimischer Mitbürger am Eingang der Ausstellung. (Foto: Ralf Drescher)

Oberschöneweide. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland bekennen sich zum Islam, 1,8 Millionen von ihnen sind deutsche Staatsbürger. Trotzdem sind die Moslems und ihr Glauben vielen Deutschen fremd.

Eine Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung soll diese Informationslücken bei Kindern und Jugendlichen schließen. Mit den Porträts von 30 Jugendlichen, die sich als Muslime bekennen, beginnt die Ausstellung. Mann sieht Menschen wie Du und Ich, aber auch junge Frauen mit Kopftuch. Dazu eine kurze Biografie. Andere Teile der Ausstellung geben einen geschichtlichen Abriss über das Leben von muslimischen Mitbürgern bis zurück in jene Zeit, als sie bestenfalls als Gäste aufgefasst wurden. Eine Zeittafel weist auf zahlreiche Momente im Verhältnis von deutschen und muslimischen Mitbürgern hin. Darunter auch auf den Brandanschlag vom 29. Mai 1993, als in Solingen fünf türkische Bewohner eines Hauses einem rechtsextremistischen Mordanschlag zum Opfer fielen.

Zur Eröffnung der Ausstellung kam Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung. Die Ausstellung haben bereits 14.000 Besucher gesehen. Sie rund zwei Jahre in ganz Deutschland gezeigt werden, darunter auch an Schulen.

Im FEZ, Straße zum FEZ 2, ist die Ausstellung noch bis 15. Mai zu sehen, bei freiem Eintritt Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende von 15 bis 18 Uhr. Wissenswertes unter www.wasglaubstdudenn.de.

Ralf Drescher / RD
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