In die Kita oder doch lieber zur Polizei?: 65 Unternehmen informierten auf der Ausbildungsmesse

Karoline Krüger von AIFS gibt Tipps für den Beginn eines Auslandsaufenthalts. (Foto: Daniel Mosler)

Oberschöneweide. Andrang und große Augen gab es am Stand der Bundeswehr – viele wollten mal in einem der gepanzerten Fahrzeuge sitzen.

Dabei gab es auf der diesjährigen Ausbildungsmesse der Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick im FEZ weit mehr als schwere Autos zu sehen: Mehr als 65 Unternehmen aus unterschiedlichsten Bereichen stellten sich den Jugendlichen vor.

Vom Garten- und Landschaftsbauer bis zur Verwaltungsfachangestellten waren alle Bereiche vertreten. Konnte die Bundeswehr vor allem mit Hinguckern punkten, standen in diesem Jahr vor allem die Polizei, Pflegedienste und Work & Travel bei den jungen Besuchern hoch im Kurs. Karonline Krüger vom American Institute For Foreign Study (AIFS) ist überzeugt vom Konzept Auslandsaufenthalt: "Wir hören von Unternehmen immer wieder, wie wichtig ein oder zwei Jahre im Ausland für die Persönlichkeitsentwicklung sind. Man lernt eigenständig zu leben und Probleme selbst zu lösen".

Die Unternehmen bemühen sich um Atraktivität – und umwerben schon lange nicht nur eine Zielgruppe, erklärt Beatrice Schulz, Dozentin bei Lazarus Schulen: "Wir haben gerade bei den Erzieherberufen mittlerweile ein 50:50-Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen. Nur in der Altenpflege dominieren noch Bewerberinnen, aber auch hier erkennen wir einen Trend zu mehr Balance. Die 18-jährige Charlie Kenzy von der Anna-Seghers-Schule möchte unbedingt etwas mit Menschen machen: "Dazu ist so eine Messe super geeignet – hier kommt man auch ins Gespräch mit den richtigen Leuten", sagt sie.

Unschlüssigere konnten sich bei Vorträgen und Präsentationen über Berufswege informieren. Die nächsten Ausbildungsmesse findet 2016 statt. DM

Weitere Informationen unterwww.berlin.de/wifoe-tk.
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