Geschichten über „Eisern Union“

Der Aufbau Verlag hat ein kleines Büchlein über die "Eisernen" aufgelegt. (Foto: Ralf Drescher)

Bücher über, mit oder vom 1. FC Union gibt es inzwischen schon einige. Mit „Alles auf Rot“ vom Aufbau Verlag  ist ein weiteres hinzugekommen.

Dieses Werk ist kein Nachschlagewerk und auch kein Abriss der Vereinsgeschichte. Über 30 Autoren erzählen ihre ganz persönliche Geschichte zu den „Eisernen“ aus der Wuhlheide. Chris Deutschländer, der sich selbst als erfahrenen Union-Fan beschreibt, berichtet zum Beispiel über die Heimfahrten nach dem Spiel. Am Ostkreuz musste er dafür mehrere Jahre lang wegen der Bauerei umsteigen. „Rolltreppe empor bin ich einer von vielen rot-weißen Unionern. Rolltreppe runter bin ich einer von vielen Berlinern, die sich gern komisch kleiden, zum Beispiel auch im Sommer Pudelmützen tragen. Da falle ich mit Union-Schal kaum auf. Spätestens bei der Weiterfahrt Richtung Friedrichstraße wird man als Unioner zum Sonderling“ schreibt er.

Andere Autoren erzählen vom Stadionbau, über Dreharbeiten in der Alten Försterei und von einem Berliner Maler, der sich mit seinen Bildern den „Eisernen“ verschrieben hat.

„Alles auf Rot“ ist bei Aufbau erschienen (ISBN 978-3-351-05046-7), kostet 18 Euro und kann über jede gute Buchhandlung werden.

Weitere interessante Bücher für Fans und Freunde des 1. FC Union: „111 Gründe, den 1. FC Union zu lieben“, „111 Gründe, Unioner zu sein“ sowie „Torsten Mattuschka – Kultkicker mit Herz und Plauze“. „Immer weiter – ganz nach vorn“ ist fast schon ein Union-Lexikon und behandelt die Geschichte des Vereins. Die letzten beiden Bücher hat der Autor und Fotograf Matthias Koch, der auch für die Berliner Woche über Union berichtet, verfasst.
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