Krieger verhandelt nun mit dem neuen Senat über die Planung für den Güterbahnhof

Berlin: Pankower Tor |

Pankow. Der städtebauliche Rahmenplan für das Bauprojekt Pankower Tor befindet sich derzeit in der Abstimmung zwischen den beteiligten Senatsverwaltungen.

Das teilt Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) auf Anfrage im Abgeordnetenhaus mit. Die Verhandlungen mit der Krieger Grundstück GmbH (KGG) wurden im September vergangenen Jahres wegen der anstehenden Wahlen ausgesetzt. Die alte Landesregierung wollte den neu zu wählenden Senat nicht vor vollendete Tatsachen stellen. Inzwischen stehen die neuen politisch Verantwortlichen fest, sodass man sich in der neuen Koalition zu diesem großen Bauvorhaben abstimmen kann.

Nach Stand der Dinge soll auf einer Fläche des Geländes östlich der Mühlenstraße eine neue Schule entstehen. Im Bereich Berliner und Granitzstraße ist der Bau eines neuen Einkaufszentrums geplant. Dessen Dimension steht allerdings noch nicht fest. „Die Größe der Verkaufsfläche steht unter dem Vorbehalt des Ergebnisses einer Untersuchung zur städtebaulichen Verträglichkeit“, sagt Katrin Lompscher.

Entlang der Granitzstraße, auf der Kernfläche des ehemaligen Rangierbahnhofs, ist Wohnungsbau vorgesehen. Geplant sind bis zu 1000 Wohnungen. Ein Viertel davon muss nach Auffassung des Senats zu sozialverträglichen Mieten nach dem „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ gebaut werden.

Westlich der Prenzlauer Promenade wird eine gewerbliche Baufläche vorgehalten. Dort will der Investor KGG zwei Möbelhäuser und einen Fachmarkt errichten. Östlich der Heinersdorfer Brücke ist indes der Bau einer weiteren Schule für Pankow vorgesehen.

Diese Flächenaufteilung hat der Senat auch in einem Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) festgeschrieben. Im Herbst vergangenen Jahres fand dazu die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange statt. „Die Auswertung und Abwägung der eingegangenen Stellungsnamen findet zurzeit statt“, berichtet die Senatorin. Wenn die vorgesehenen Änderungen des FNP beschlossen und der städtebauliche Rahmenvertrag unterschrieben ist, kann die Planung konkreter werden. BW
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