Zebrastreifen zwischen zwei Schulen an der Hadlichstraße eingeweiht

Schüler und Eltern liefen zur offiziellen Eröffnung über den neuen Zebrastreifen. (Foto: BW)

Pankow. Gemeinsam mit Schülern weihte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) einen Zebrastreifen ein. Er befindet sich auf der Hadlichstraße genau zwischen Schule Eins und Montessori-Grundschule sowie in Sichtweite der Platanus-Schule.

Dass es hier mal so eine Konzentration von freien Schulen geben würde, war lange Zeit nicht absehbar. Deshalb spielte das Thema Schulwegsicherheit für diesen Bereich auch lange keine Rolle.

Aber seit die Schule Eins vor knapp fünf Jahren in Betrieb ging und stetig wuchs, ist klar: In der Hadlichstraße muss mehr für einen sicheren Weg getan werden. Dafür machen sich auch Elternvertreter der Schule in einer Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft stark.

Das Problem ist, dass hier nicht nur viele BVG-Busse zur Wendeschleife in der Hadlichstraße fahren. Auch viele Pkw nutzen sie als Umfahrung des Verkehrsknotens Berliner/Breite Straße. Für Schüler, von denen viele aus Richtung S- und U-Bahnhof Pankow kommen, ist es deshalb nicht ungefährlich, die Straße zu überqueren.

Die Eltern fanden mit Stadtrat Kirchner einen Verbündeten. Vor drei Jahren legte er in Abstimmung mit seinen Mitarbeitern fest, dass zwischen den beiden Schulen in der Hadlichstraße ein Fußgängerüberweg angelegt werden soll.

Allerdings ist das verwaltungstechnisch ein langwieriges Procedere. "Wir hatten jede Menge Abstimmungen vorzunehmen und Genehmigungen einzuholen. Das dauerte tatsächlich so lange", so der Stadtrat. Das erklärte Kirchner auch immer wieder den Elternvertretern. Er lobte, dass diese nicht "drängelten, sondern immer wieder geduldig den Stand der Dinge erfragten".

Mit dem neuen Zebrastreifen sind nun alle zufrieden und die Autofahrer stoppen immer, wenn sie Kinder in diesem Bereich sehen. Das jedenfalls berichteten Kinder und Eltern zur offiziellen Einweihung.

Der neue Zebrastreifen und die entsprechende Beschilderung kosteten 21.000 Euro. Sie kamen aus dem Querungshilfen-Programm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.


Bernd Wähner / BW
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