Zwischen Schlosspark und Sommerbad: Gesobau baut Mehrfamilienhaus

Lars Holborn, Matthias Köhne und Roger Bollinger beim ersten Spatenstich für das Neubauprojekt. (Foto: Bernd Wähner)
 
Auf dem Grundstück zwischen Schlosspark und Sommerbad wird bereits fleißig gebaggert. (Foto: Bernd Wähner)

Pankow. Kostengünstiges Wohnen in bester Lage: Das verspricht die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau künftigen Mietern in einem Neubau, den sie unmittelbar am Schlosspark Schönhausen errichtet. Vor wenigen Tagen begann der Bau mit einem symbolischen ersten Spatenstich.

Die Spaten dazu nahmen Gesobau-Prokurist Lars Holborn, Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) und Architekt Roger Bollinger in die Hände. Das neue Wohnhaus entsteht auf dem Grundstück Am Schlosspark 30/32. Das Grundstück grenzt auch an das Sommerbad Pankow.

Bis Ende 2016 sollen 26 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstehen. Das Mehrfamilienhaus wird vier Stockwerke und eine Grundfläche von 2500 Quadratmetern haben. Gemäß den Vorgaben des Senats für Neubauten, die städtische Wohnungsunternehmen errichten, wird ein Drittel der neuen Wohnungen als Sozialwohnung mit einer Nettokaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter angeboten.

Bezahlbares Wohnen in Pankow

Geplant hat den Neubau das Büro Bollinger und Fehling Architekten. „Mit dem Neubau schafft die Gesobau für einen der begehrtesten Bezirke Berlins ein weiteres Wohnangebot, das zeigt, dass bezahlbares Wohnen auch in einem Neubau möglich ist“, sagt Bürgermeister Matthias Köhne. „Gerade für solch einen familienreichen Bezirk wie Pankow ist das immens wichtig. Damit wird eine gute soziale Mischung erhalten, die das Wohnen und Leben hier so attraktiv macht.“

Das Konzept für den Neubau Am Schlosspark beruhe darauf, die Bewohner an der besonderen, beidseitig unverbauten Parksituation teilhaben zu lassen, erklärt Architekt Roger Bollinger. Deshalb werden die Wohnungen sowohl Balkone Richtung Südost zur Grünanlage des Sommerbades hin haben als auch in Richtung Nordwest zum Schlosspark. Weiterhin entstehen in einem ruhigen Innenhof Terrassen sowie ein Kinderspielplatz. „Weil wir unserer Verantwortung als Bauherr gerecht werden wollen, haben wir bei unserem Konzept das bestehende Umfeld stark berücksichtigt und uns mit dem Bezirk abgestimmt. Das Haus soll sich organisch in die Umgebung einfügen“, sagt Lars Holborn von der Gesobau.

Gesobau baut 8800 Wohnungen bis 2020

Zugleich kündigt er an, dass die Gesobau ihre Neubauoffensive fortsetzen werde. Der Schwerpunkt wird dabei Pankow sein. Allein in diesem Bezirk will die Gesobau bis 2020 etwa 8800 neue Wohnungen errichten. Bereits jetzt befinden sich erste größere Neubauvorhaben der Gesobau auf dem Weg der Fertigstellung. Das trifft zum Beispiel auf die „Pankower Gärten“ an der Blankenburger, Dietzgen- und Buchholzer Straße zu. Dort werden 100 Wohnungen gebaut. In der Thulestraße 31-33 entstehen weitere 107 Wohnungen. Mit dem Bau eines kompletten neuen Wohnquartiers mit 350 Wohnungen wird die Gesobau im kommenden Jahr an der Mendelstraße beginnen.

Mit Blick auf die bestehenden Neubauten mahnt Bürgermeister Matthias Köhne allerdings an, auch die soziale Infrastruktur nicht zu vergessen. Es werden auch mehr Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen benötigt. Lange Zeit wurde der Bezirk mit diesem Thema allein gelassen. Inzwischen hat der Senat signalisiert, den Bezirk zu unterstützen. Solche Unterstützung wäre auch vonseiten der Bauherren wünschenswert, so Köhne. BW
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