Ein Schwarm an der Giebelwand: Schüler und Studenten gestalteten gemeinsam ein Wandbild

Sie sind stolz auf ihr Gemeinschaftswerk: Charlotte, Emma und Jule malten an dem etwa acht Meter langen Wal beim Motiv "Meeresschwarm" mit. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Arnold-Zweig-Grundschule |

Pankow. Seit einigen Tagen sieht es auf dem Schulhof der Arnold-Zweig-Grundschule noch ein bisschen bunter aus.

Schüler bemalten gemeinsam mit Studenten der BTK, der Hochschule für Gestaltung, eine große Giebelwand auf dem Schulhof an der Wollankstraße 131. Die Idee dazu hatte Professor Hans Baltzer. „Meine Tochter besucht diese Schule“, sagt er. Seine Frau ist in der Gesamt-Elternvertretung, und deshalb engagiere er sich selbstverständlich auch für diese Schule.

Im vergangenen Jahr unterstützte er bereits die bunte Bemalung einer Mauer auf dem Schulhof. In diesem Jahr widmete er sich nun gemeinsam mit Studenten der Gestaltung einer Giebelwand. „Die sah vorher alles andere als schön aus. Darauf befanden sich hässliche Graffitis“, erklärt Baltzer.

Gemeinsam mit Studenten der Fachrichtung Illustration entwickelte er die Idee, diese Wand mit Meeresmotiven neu zu gestalten. Sechs Studenten hatten Lust, in einem Workshop an der Schule diese Idee umzusetzen. Außerdem erklärten sich 36 Schüler bereit, mitzumachen. Damit es an der Wand nicht zu einem großen Gewimmel kommt, entsandte jede Klasse ab Klassenstufe drei jeden Tag vier bis sechs Schüler. Jeder konnte seine eigenen Fische, Krabben, Quallen, Seepferdchen, Muscheln und andere Meeresbewohner auf die Fläche malen. Als Gemeinschaftswerk und Blickfang auf der Wand wurde außerdem ein etwa acht Meter langer Wal gestaltet. „Dass wir uns für ein Meeres-Motiv entschieden, hat mehrere Gründe“, erklärt Baltzer. „Meeresbewohner faszinieren fast alle Kinder. Ein weiterer Grund: Indem die Schüler viele kleine Meeresbewohner gemalt haben, entsteht ein Schwarm. Der ist für mich Synonym für eine Schwarm-Intelligenz.“

Unterstützt wurde die Gestaltung an der Fassade vom Förderverein der Schule. Dieser stellte 600 Euro für die nötigen wetterfesten Farben zur Verfügung.

BW
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