Das Rad des Opfers: Die Polizei ermittelt weiter im Fall Karsten Lorenz

Wer hat von diesem Fahrrad Teile mitgenommen? Die Polizei sucht Zeugen. (Foto: Polizei)

Heinersdorf. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Fall des tot aufgefundenen Karsten Lorenz bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Der 50-jährige Mann aus Heinersdorf wurde seit dem 15. Februar 2013 vermisst. Vor Kurzem entdeckte eine Spaziergängerin auf einem Feld seine Überreste auf einem Feld seine Überreste und alarmierte die Polizei. Nach der DNA-Untersuchung stand fest, dass es sich um Karsten Lorenz handelt. Der Lokführer hatte am Tag seines Verschwindens nachts den Triebwagen am Bahnhof Lichtenberg an die Folgeschicht übergeben und sich auf den Heimweg gemacht. Dort kam er aber nie an. Von ihm, seinem Fahrrad und persönlichen Gegenständen fehlte bisher jede Spur.

Gefunden wurden die Überreste des Mannes auf einem Feld zwischen den Ortschaften Seefeld und Werneuchen in der Nähe der B 158. Aufgrund des Zustandes des Skeletts konnten die Ermittler bislang die Todesursache nicht klären. Deshalb hoffen sie, dass der Verbleib der bislang vermissten Dinge Aufschluss geben könnten.

Sie fragen deshalb, ob jemand Hinweise zum Verbleib des Fahrrades geben kann. Dabei handelt es sich um ein schwarzes 28er Herren-Trekking-Bike der Marke „Stevens“. Bekannt ist bereits, dass Zeugen im März 2013 in der Nähe des späteren Fundorts der Leiche ein schwarzes, hochwertig erscheinendes Fahrrad gefunden und an einer hölzernen Figurengruppe auf dem Pilgerweg zwischen Werneuchen und Bernau abstellten.

In den folgenden Wochen sollen nach und nach Teile von diesem Rad abgebaut worden sein. Schließlich wurde der Fahrradrahmen entfernt. Die Ermittler hoffen, dass Menschen, die im Besitz der Fahrradteile, vor allem des Rahmens sind, sich melden. Dann könnte man nachvollziehen, ob es wirklich das Rad von Karsten Lorenz war. Die Polizei fragt auch, ob nach dem 15. Februar 2013 weitere Fahrräder in der Nähe des Fundorts gesichtet oder mitgenommen wurden. Alle Zeugen werden gebeten, sich bei der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 unter  46 64 91 14 44 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. BW
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