Fotos junger Neu-Pankower im Rathaus

Berlin: Rathaus Pankow |

Pankow. Eine Fotoausstellung zum Thema "Willkommenskultur" zeigt das Bezirksamt bis zum 15. Februar im Rathaus Pankow.

Im Mittelpunkt d stehen Kinder und Jugendliche aus 27 Ländern, die in Pankow zur Schule gehen. Sie werden in sogenannten Willkommensklassen unterrichtet, kleine Lerngruppen für neue Schüler, die keine oder kaum Deutschkenntnisse haben.

Manche zogen aus EU-Staaten mit ihren Eltern nach Deutschland, weil diese hier Arbeit fanden. Zu den Schülern gehören auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die über Umwege in Berlin landeten.

Im vergangenen Jahr besuchten Künstler aus Kuba, Chile, Mexiko und Deutschland mehrere Tage lang die Willkommensklassen in der Grundschule am Teutoburger Platz und in der Tesla-Gemeinschaftsschule. Sie malten, bastelten und bauten mit den Schülern Kunstwerke. Alles wurde von der Fotografin Anna Bollwahn begleitet. Sie unterhielt sich mit den Jugendlichen außerdem über deren Stärken und Talente.

Die im Projekt entstandene Ausstellung ist nun in der ersten Etage im Rathaus, Breite Straße 24A-26, zu sehen. "Pankow wächst jeden Monat um mehr als 500 Menschen", berichtet Bürgermeister Matthias Köhne (SPD). "Die Hälfte kommt aus dem Ausland. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig und kreativ unser Bezirk ist und gibt einen einzigartigen Einblick in die Selbstwahrnehmung junger Menschen, die in unseren Bezirk gezogen sind."

Weitere Informationen bei der Integrationsbeauftragten Katharina Niewiedzial unter 902 95 25 24.


Bernd Wähner / BW
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