Beim Kinderschutz zusammenarbeiten

Pankow. Die Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit zur Sicherstellung des Kinderschutzes in Pankow wurde dieser Tage verlängert.

Jugendstadträtin Christine Keil (Die Linke) und die Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) unterschrieben eine entsprechende Vereinbarung. Die Vereinbarung wurde erstmals 2007 geschlossen, damit durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit Risiken bei der Entwicklung von Kindern möglichst frühzeitig erkannt werden. Gemeinsam wollen sich die Ämter dann schnell um professionelle und angemessene Hilfe für Kinder kümmern, denen eine Vernachlässigung droht.

In der Vereinbarung haben die beiden Amtsbereiche genau festgelegt, wie sie frühzeitig reagieren, wenn Auffälligkeiten bei Kindern wahrgenommen werden. Sind Vernachlässigungen von Kindern in einzelnen Familien zu befürchten, soll es ein klar strukturiertes Kontakt- und Hilfsangebot zwischen Jugendamt auf der einen sowie Kinder- und Jugendgesundheitsdienst auf der anderen Seite geben.

Die Vereinbarung enthält dazu detaillierte Regelungen zu Verfahrensweisen, Dokumentationen, zur Qualitätssicherung sowie zu Erhebung und Austausch personenbezogener Daten. Unter anderem aus Datenschutzgründen ist solch eine Vereinbarung auch notwendig, weil nicht jeder Bezirksamtsbereich Zugriff auf bestimmte Daten hat.

Beide Stadträtinnen hoffen, dass mit der Kooperationsvereinbarung das Kinderschutz-Netz in Pankow noch engmaschiger wird. In diesem wird unter anderem auch mit niedergelassenen Ärzten kooperiert. Damit rasch reagiert werden kann, wurde in Pankow übrigens vor Jahren auch eine Kinderschutzhotline eingerichtet. Diese ist über  902 95 55 55 Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. BW

Weitere Informationen: http://asurl.de/12uy.
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