Das Politbüro vor Gericht: Pankower Waisenhausgespräch am 15. Dezember

Berlin: Jüdisches Waisenhaus |

Pankow. „Das Politbüro der DDR vor Gericht“: Zu diesem Thema findet das nächste Pankower Waisenhausgespräch am 15. Dezember ab 18 Uhr im Betsaal des Jüdischen Waisenhauses, Berliner Straße 120/121, statt.

Der Strafverteidiger Friedrich Wolff sammelte über 15 Jahre Prozessunterlagen von den Verfahren gegen frühere DDR-Funktionäre. Diese stellte er zu einem Buch zusammen. Es erscheint im Berliner Wissenschafts-Verlag.

Die Laudatio zur Buchpräsentation im Waisenhaus hält Wolffs Rechtsanwaltskollege Gregor Gysi. Friedrich Wolff hat als Strafverteidiger und Rechtsanwalt mehrere SED-Politbüromitglieder vor Gericht vertreten. Seine Dokumentensammlung gewährt Einblicke in die Gerichtsverfahren, bei denen die Spitzenfunktionäre für ihre Politik verantwortlich gemacht wurden.

In dem neuen Buch erfahren die Leser mehr über die Verfahren gegen Erich Honecker, Erich Mielke, Willi Stoph, Hermann Axen, Werner Krolikowski und andere. Die Prozesse waren ein spezifisch deutscher Weg der Vergangenheitsbewältigung. Ob Vergangenheitsbewältigung mit diesen Prozessen gelungen ist, darüber wird diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von Peter-Alexis Albrecht, dem Vorstand der Cajewitz-Stiftung. Er ist Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. BW

Weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung unter  47 48 21 76 oder per E-Mail an kontakt@cajewitz-stiftung.de gebeten.
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.