Eine Bewerbung Pankows für das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ist möglich

Pankow. Der Bezirk kann sich um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ bewerben. Das ergab eine Prüfung der Voraussetzungen und der nötigen Schritte, um dieses Siegel zu erhalten.

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte das Bezirksamt beauftragt zu prüfen, welche Möglichkeiten der Bewerbung Pankows es gibt. Das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ orientiere sich an den Qualitätsstandards zur Umsetzung der Kinderrechte der Vereinten Nationen, sagt dazu Pankows Jugendstadträtin Christine Keil (Die Linke). Um es zu erhalten, sei ein Prozess in Gang zu setzen, der mit einem entsprechenden Beschluss der BVV starte.

Der dann anstehende Prozess beinhaltet sechs Schritte und neun Bausteine, die umgesetzt werden müssen und alle Ressorts des Bezirksamts betreffen werden. Zunächst werden sowohl Vertreter aus Politik und Verwaltung als auch Kinder und Jugendliche zur momentanen Situation in Pankow befragt. Darauf aufbauend ist ein Aktionsplan zu erstellen und umzusetzen. Begleitet wird das alles durch den Verein „Kinderfreundliche Kommune“, der das Siegel vergibt.

Mit den Bemühungen der Kommunen, das Siegel zu erhalten, verfolgt der Verein vor allem zwei Ziele. Zum einen sollen Verwaltung und Politik noch mehr mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vertraut gemacht werden, damit sie ihr Handeln entsprechend ausrichten. Zum anderen soll Kindern und Jugendlichen noch mehr Raum für demokratische Teilhaben an der Gestaltung ihres Wohnorts gegeben werden.

Der Bezirk hat in den vergangenen Monaten bereits einiges in diesem Bereich auf den Weg gebracht. So gibt es zum Beispiel das „Pankower Beteiligungskonzept für Kinder und Jugendliche“. Andererseits gibt es in puncto Infrastruktur noch einiges zu tun. Hier könnte der Bezirk mit dem Bewerbungsverfahren um den Titel „Kinderfreundliche Kommune“ vorankommen.

Doch nun ist erst einmal die BVV gefragt, die einen entsprechenden Beschluss fassen muss, um das Bewerbungsverfahren in Gang zu setzen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.kinderfreundliche-kommunen.de. BW
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