Senat lehnt Pankower Variante von Berliner Bären an Autobahn A 114 ab

Weißensee. Es war eine charmante Idee: Im Zuge der anstehenden Sanierung der A 114 sollte an der Landesgrenze Berlin und Brandenburg ein Berliner Bär aufgestellt werden, und zwar eine Pankower Variante.

Diese sollte das Bezirksamt in Zusammenarbeit mit der Weißenseer Kunsthochschule entwickeln lassen. Vor fünf Jahren fasste die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einen entsprechenden Beschluss. Solche Plastiken gibt es bereits an den Einfahrten nach Berlin auf der A 115, A 111 und A 113. An der A 114 wäre sie eine erste Visitenkarte des Bezirks Pankow und des Landes Berlin für alle, die in die Stadt hineinfahren.

Im Senat will man die Idee mit der Plastik an der Landesgrenze zwar aufgreifen. Berlins Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) teilte dem Bezirksamt sogar mit, dass er sich für eine entsprechende Finanzierung aus Bundesmitteln einsetzen werde. Aber das sei mit der Bedingung verbunden, dass die Bärenskulptur von Renée Sintenis, deren Duplikate bereits an den anderen Einfahrten stehen, verwendet wird. Eine Pankower Variante des Bären werde man nicht mitfinanzieren.

Da dies der Intention des Antrages der Pankower Verordneten nicht entspricht, prüft das Bezirksamt einen anderen Standort für die Aufstellung eines solchen Kunstwerks, teilt Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU) der BVV mit. BW
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