Stadträtin Christine Keil (Die Linke) tritt bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus an

Pankow. Der Kreisverband der Linkspartei hat seine Kandidaten für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 nominiert.

Erklärtes Wahlziel der Partei ist es, in der kommenden Wahlperiode in Berlin wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen. Eine Überraschung gibt es bei der Kandidatennominierung im Wahlkreis 4. Die bisherige Stadträtin für Jugend und Facility Management, Christine Keil, hatte erklärt, dass sie nicht mehr für das Bezirksamt kandidiert. Sie erreicht 2018 die Altersgrenze und müsste dann sowieso als Stadträtin ausscheiden. Nun wurde sie allerdings als Direktkandidatin der Linken für den Wahlkreis 4 aufgestellt.

Dort tritt auch Lioba Zürn-Kasztantowicz als Direktkandidatin der SPD an. Auch die SPD-Stadträtin hatte erklärt, dass sie aus Altergründen nicht mehr für das Bezirksamt kandidiert. Als weitere Direktkandidaten wurden die bisherigen Abgeordneten Elke Breitenbach, Udo Wolf und Katrin Möller von der Linkspartei nominiert.

Weiterhin treten Eveline Lämmer, Sören Benn, Jasmin Giama, Matthias Zarbock und Michail Nelken an. Letzterer war schon einmal Mitglied im Abgeordnetenhaus und eine Wahlperiode lang Stadtrat für Stadtentwicklung. Über die Kandidaten der Linken für die Bezirksverordnetenversammlung und für die Stadtratsämter wird gemeinsam mit dem bezirklichen Wahlprogramm am 20. und 21. Februar entschieden. BW
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