An der Pasewalker Straße wird die neue Pankower Feuerwache errichtet

Pankow. Die Pankower Berufsfeuerwehr bekommt einen Neubau an der Pasewalker Straße. Vor wenigen Tagen konnte Richtfest für das Gebäude gefeiert werden.

Bisher befindet sich die Pankower Feuerwache in der Grunowstraße 18 in einem Gebäude, dessen Grundstein vor 120 Jahren gelegt wurde. Eine Grundsanierung ist dort aufgrund der maroden Bausubstanz, der veralteten Gebäudetechnik und auch aus Platzgründen nicht vertretbar. Deshalb entschloss sich die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, einen Neubau zu errichten. Einige Jahre lang wurde in Pankow nach einem geeigneten Grundstück dafür gesucht. Vor sechs Jahren wurde man fündig. Die neue Wache entsteht nun an der sogenannten Löffelbrücke in der Pasewalker Straße. Diese kleine Brücke geht über die Panke und befindet sich unweit des Autobahnzubringers Pankow-Heinersdorf.Ende 2010 wurde der Architekturwettbewerb für die neue Feuerwache entschieden. Diesen gewannen der Berliner Architekt Claus Anderhalten und der Landschaftsarchitekt Tobias Micke. Deren Entwurf sieht ein Gebäude in L-Form vor. Dessen längerer Teil zieht sich die Pasewalker Straße entlang. Insgesamt werden knapp 1500 Quadratmeter im Neubau zur Verfügung stehen. Trotz zurückhaltender Fassadengestaltung soll ein attraktives, klar gegliedertes Gebäude entstehen, der den Feuerwehrleuten genug Raum für die Erfüllung ihrer Aufgaben bietet.

Im neuen Dienstgebäude sind künftig vier Einsatzfahrzeuge untergebracht. Etwa 80 Feuerwehrleute werden auf der neuen Wache Dienst tun. Neben der Fahrzeughalle und einem Aufenthaltsraum erhält die neue Feuerwache unter anderem einen Desinfektionsbereich, Technikräume für die Fernmelde- und Funktechnik, eine Küche und Lagerräume. Damit die Feuerwehr bei Alarm rasch ausrücken kann, ist die Verkehrsführung vor der Wache durch eine Erneuerung der Pasewalker Straße von der Löffelbrücke bis zur Galenusstraße verbessert worden. Die Bauarbeiten für die neue Feuerwache sollen im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein. Voraussichtlich wird 6,6 Millionen Euro kosten.


Bernd Wähner / BW
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