Auf Ausbildungsmesse stellten sich Unternehmen vor

Über seine Ausbildung informierte Philipp Lehmann Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) bei dessen Rundgang durch die Ausbildungsmesse. (Foto: BW)

Pankow. Das Schuljahr ist zu Ende, aber noch haben nicht alle Schulabgänger einen Ausbildungsplatz. Damit Oberschüler einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten im Bezirk erhalten, veranstaltete die Pankower Ausbildungsoffensive vor wenigen Tagen eine Ausbildungsmesse.

Auf dieser stellten sich zahlreiche Pankower Unternehmen vor, die noch freie Ausbildungsplätze haben. Außerdem präsentierten sich Einrichtungen und Behörden, die Jugendliche bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz unterstützen. Um sich zu informieren nutzten Tausende Schüler dieses Angebot der Ausbildungsoffensive.Zu den Unternehmen, in denen noch Schulabgänger als künftige Auszubildende willkommen sind, gehört zum Beispiel die Firma Gegenbauer. "Wir haben zurzeit 100 Auszubildende in Berlin, würden aber zum neuen Lehrjahr gern weitere einstellen", sagt Sabrina Homann, Teammanagerin Aus- und Weiterbildung bei Gegenbauer Facility Management. "Bei uns wird in 13 Berufen ausgebildet." Darunter sind technische Berufe wie Anlagenmechaniker, Elektroniker und Mechatroniker, gewerbliche Berufe wie Gebäudereiniger und Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie kaufmännische Berufe wie Veranstaltungskaufmann oder IT-Systemkaufmann. Weitere Informationen gibt es auf www.karriere-gegenbauer.de. Wer vor allem technisch interessiert ist, den könnte eine Ausbildung im ABB Trainings Center interessieren. Dort erfolgt die Ausbildung im Verbund mit Unternehmen. Das heißt: Die Grundausbildung im ersten Jahr und spezielle Ausbildungsgänge finden im Training Center statt. Die praktische Ausbildung erfolgt hingegen in einem Unternehmen. Weitere Informationen: www.abb.de/karriere.

Mehr über Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe war indes am Stand der gemeinnützigen Kiezküchen GmbH zu erfahren. Dort können sich junge Leute zu Hauswirtschaftern, Fachkräften im Gastgewerbe und in der Hotelerie sowie zu Köchen ausbilden lassen. Weitere Informationen auf www.kiezkuechen.de.

Des Weiteren besteht für Schulabgänger die Möglichkeit, Berufsabschlüsse an den Oberstufenzentren im Bezirk zu erwerben. Immerhin gibt es gleich vier OSZ in Pankow. Dass es im Bezirk so viele Ausbildungsmöglichkeiten gibt, ist auch ein Verdienst der Ausbildungsoffensive. Diese besteht seit nunmehr fünf Jahren. Ihr Ziel ist es, Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu erleichtern. In der Offensive kooperieren Bezirksamt, Jobcenter, die Agentur für Arbeit und die Schulaufsicht. Gemeinsam mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft organisieren diese Kooperationspartner jedes Jahr eine ganze Reihe von Veranstaltungen.

Weitere Informationen gibt es auf www.ausbildungsoffensive-pankow.berlin.de, per E-Mail an meinolf.rohling@ba-pankow.verwalt-berlin.de und unter 902 95 72 66.

Bernd Wähner / BW
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