Ausbau beginnt: Im Herbst 2015 soll der Abschnitt der A 10 fertig sein

Pankow. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beginnt mit dem sechsspurigen Ausbau der Bundesautobahn A 10.

Voraussichtlich bis Mitte März finden erste vorbereitende Arbeiten auf einem fünf Kilometer langen Abschnitt zwischen Schönerlinder Straße und Berliner Stadtgrenze statt. In diesem Bereich wird es in den nächsten Tagen immer wieder zu Teilsperrungen kommen. Auf der nördlichen Fahrbahn steht in dieser Zeit nur eine Fahrspur zur Verfügung. In den vergangenen drei Jahren gab es in diesem Gebiet bereits zahlreiche Bauarbeiten. Damit die Autobahn auf sechs Spuren erweitert werden kann, mussten vier Brücken erneuert beziehungsweise neu errichtet werden. Des Weiteren sind acht Verkehrszeichenbrücken mit größerer Spannbreite neu gebaut worden. Auch Lärmschutzwände entlang der Autobahn mussten entsprechend versetzt werden.

Nach all diesen aufwendigen Vorbereitungen wird der Senat nun mit dem eigentlichen sechsspurigen Ausbau der Autobahn beginnen. Als erstes wird demnächst die südliche Autobahnseite Richtung Autobahndreieck Schwanebeck gesperrt und auf drei Fahrspuren erweitert. Der Verkehr wird währenddessen auf die nördliche Fahrbahn umgeleitet.

Dazu wird bis Mitte März die Überleitung von der südlichen auf die nördliche Autobahnhälfte gebaut. Die nördliche Fahrbahn wird außerdem provisorisch erweitert. Danach sollen jeweils zwei schmale Fahrbahnen auf dem fünf Kilometer langen Abschnitt in jede Richtung zur Verfügung stehen. Ist die südliche Trasse auf drei Spuren erweitert, wird der Verkehr so umgeleitet, dass auf der nördlichen Trasse die Bauarbeiten beginnen können.

Das alles wird seine Zeit dauern. Autofahrer sollten sich mindestens bis zum Herbst 2015 auf Behinderungen einstellen. Danach ist die Bundesautobahn dann aber sechsspurig befahrbar. Möglicherweise wird die Autobahn aber auch schon früher fertig. Mit den beteiligten Baufirmen wurde nämlich eine Bonus-Malus-Regelung vereinbart. Werden die Firmen früher fertig, erhalten sie eine Bonuszahlung. Verzögert sich die Arbeiten, gibt es weniger Geld. Für die Bauarbeiten sind insgesamt 34,2 Millionen Euro veranschlagt. Das Geld stellt der Bund zur Verfügung.


Bernd Wähner / BW
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