Broschüre über Pankower Gruppen erschienen

Der neue "Selbsthilfe-Wegweiser 2013/2014". (Foto: KIS)

Prenzlauer Berg. Die KIS Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe hat den "Selbsthilfe-Wegweiser 2013/2014" für Pankow herausgegeben.

Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen. Betroffene sind manchmal für andere die besten Experten. Sie sind wichtige Ratgeber, weil sie aus eigener Erfahrung berichten können, wie sie mit Krankheit oder schwierigen Situationen fertig wurden. Aber wo findet man im Bezirk Pankow die richtigen Selbsthilfegruppen? Das kann man in der neuen Broschüre erfahren. Die KIS-Mitarbeiter recherchierten alle bisher bekannten Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen in Pankow. So entstand eine umfangreiche Auflistung von A wie den Anonyme Alkoholiker bis Z wie Zöliakie. Dabei wurde deutlich, dass es im Bezirk ein breites Spektrum von Gruppen aus dem Bereich psychiatrische Probleme, Depressionen, Angst und Traumata gibt. Das liegt unter anderem auch daran, dass sich zunehmender Stress im Berufsalltag und im Privatleben auch auf die Gesundheit von Menschen auswirkt.In der KIS Prenzlauer Berg treffen sich etwa 50 Selbsthilfegruppen. "Wir stellen den Raum zur Verfügung, helfen bei der Öffentlichkeitsarbeit und begleitet die Gruppen in der Gründungsphase", sagt Katharina Schneider, Koordinatorin in der KIS. In die Arbeit selbst wird allerdings nicht hineingeredet. Die Gruppen arbeiten völlig selbstbestimmt. Außer den zwei unterschiedlich großen Räumen existiert in der KIS auch ein Bewegungsraum. Dieser wird vor allem von Gruppen genutzt, die mit Rollenspielen arbeiten. "Neben diesen Angeboten stehen wir natürlich auch für Einzelberatungen zur Verfügung", erklärt die Koordinatorin. "Wir regen entweder die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe an oder vermitteln in bestehende Gruppen."

Der neue Wegweiser für Pankow ist unter anderem in den Nachbarschaftshäusern in der Fehrbelliner Straße 92 und Schönholzer Straße 10 sowie in weiteren Sozialeinrichtungen des Bezirks erhältlich.

Weitere Informationen gibt es unter 443 43 17 und im Internet auf www.kisberlin.de.

Bernd Wähner / BW
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