"ClearMind" klärt Schüler über Drogensucht auf

Pankow. Der Bezirk Pankow ist für seine Arbeit in der Suchtprävention mit einer Ehrenurkunde des Bundesministeriums für Gesundheit, des Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Direktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgezeichnet worden.

Mit seinem neuen Präventionsprojekt "ClearMind" hatte sich der Pankower Arbeitskreis Suchtprävention am Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention - Alkohol im öffentlichen Raum" beteiligt. Das Konzept überzeugte die Jury. "ClearMind ist ein interaktives Projekt, das sich an Schüler ab Klassenstufe acht wendet. Es dient der frühzeitigen Suchtprävention", erklärt Pankows Suchthilfekoordinatorin, Yvonne Tenner-Paustian. "Das Angebot besteht aus vier Modulen, die jeweils über zwei bis vier Stunden dauern. In das Projekt fließen aufeinander abgestimmte Erfahrungen von Experten der Polizei, der Straßensozialarbeit, der Erlebnispädagogik und der Suchttherapie ein." Bisher wurde das Projekt "ClearMind" in sieben Oberschulklassen umgesetzt. Im nächsten Jahr soll es auf noch mehr Klassen und Schulen ausgedehnt werden. Für das zweite Halbjahr dieses Jahres bereitet die Suchthilfekoordinatorin des Bezirksamtes übrigens gemeinsam mit Partnern schon weitere Projekte vor. Für August ist wieder ein Anti-Drogenfestival mit Sport, Spaß und Musik geplant. Am 5. und 6. Dezember finden außerdem in Pankow erstmals die Jugendfilmtage "Nikotin und Alkohol: Alltagsdrogen im Visier" statt.

Weitere Informationen bei der Suchthilfekoordinatorin per E-Mail an yvonne.tenner-paustian@ba-pankow.berlin.de.

Bernd Wähner / BW
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