Gedenktafel und Park benannt

Pankow. Am 24. Juli wurde in der Masurenstraße 4 zu Ehren des Schriftstellers und Feuilletonisten Heinz Knobloch (1926-2003) eine Gedenktafel enthüllt.

Die auf einem Findling befestigte Bronzetafel befindet sich neben dem Fußweg zwischen den Häusern Masurenstraße 1a und Samländische Straße 3. Sie wurde im Rahmen eines Festaktes an Knoblochs 79. Geburtstag zugleich mit der Namensgebung des Parks enthüllt.Der gebürtige Dresdner wohnte seit der Mitte der 50er-Jahre in der Masurenstraße 4. Er schrieb über 50 Bücher und verfasste weit über 1500 Feuilletons, von denen die meisten in der "Wochenpost" erschienen, zu deren Redaktion er seit der Gründung des Blattes 1953 gehörte. Zu seinen bekannteren Werken gehören "Herr Moses in Berlin", "Meine liebste Mathilde", "Der beherzte Reviervorsteher", "Der arme Epstein", "Die Suppenlina", "Stadtmitte umsteigen", "Berliner Grabsteine" oder "Die schönen Umwege" und seine "Wanderung zu Fontanes Grab". Als letztes Buch erschien "Das Lächeln der Wochenpost". Vor allem aber sensibilisierte Knobloch mit "Misstraut den Grünanlagen".


Michael Kahle / m.k.
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