In Schulen und Sporthallen soll investiert werden

Pankow. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat die Investitionsplanung für die Jahre bis 2017 beschlossen. In dieser Planung sind all jene Projekte aufgelistet, für deren Umsetzung das Bezirksamt Geld vom Senat erwartet, das in Neubauten investiert werden kann.

Dazu zählen zum Beispiel Schulen und Sporthallen. Auch in den Neubau von Straßen sowie in Projekte des Garten- und Landschaftsbaus wie Spielplätze und Parkanlagen darf investiert werden. Nicht verwendet werden dürfen diese Mittel für Instandsetzungen, Sanierungen oder Restaurierungen von Gebäuden und Straßen. Dafür stehen gesonderte Mittel zur Verfügung. Allerdings fließen die Gelder vorerst nicht sonderlich üppig. Für 2014 stehen zunächst relativ bescheidene 254 000 Euro zur Verfügung. 2015 können aber bereits 2,36 Millionen Euro investiert werden. 2016 sind es 4,69 Millionen Euro, und 2017 7,19 Millionen Euro. Die Mittel sollen, so beschloss es die BVV nach einer Vorlage des Bezirksamts, vor allem in Schulen und Turnhallen fließen. Unter anderem wurde der Neubau einer Schule auf dem früheren Rangierbahnhof Pankow in die Investitionsplanung ebenso mit aufgenommen wie der Neubau der Sporthalle an der Reinhold-Burger-Oberschule an der Neuen Schönholzer Straße. Eingeplant wurden des Weiteren eine Grundinstandsetzung und ein Ausbau des Max-Delbrück-Gymnasiums an der Kuckhoffstraße sowie der Ausbau der Panke-Schule an der Galenusstraße. Auch in die Sanierung und den Ausbau des Dachgeschosses der Hasen-Grundschule sollen Investitionsmittel fließen.

Eingeplant sind des Weiteren Mittel für den Neubau eines Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz an der Buchhorster Straße. Weitere Mittel sollen in die bereits begonnene Sanierung des Rathauses Pankow fließen. Geld soll auch zur Verfügung gestellt werden für den Neubau eines Spielplatzes in der Kissingenstraße sowie einer Grünanlage im Bereich Dietzgen- und Fritz-Reuter-Straße. Die Investitionsplanung ist allerdings nur eine Liste, die ausweist, wo die Pankower Bezirkspolitik Handlungsbedarf sieht. Wofür es wirklich Geld gibt, entscheidet letztendlich der Senat.


Bernd Wähner / BW
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