Kunstmarkt, Rummel und viel Musik beim 44. Fest an der Panke

So wie in den Vorjahren erwarten auch in diesem Jahr Pankower Künstler Interessierte zum traditionellen Künstlerboulevard. (Foto: BW)
 
Auf dem Künstlerboulevard können die Besucher wieder mit Malern und Grafikern ins Gespräch kommen. (Foto: BW)

Pankow. Am kommenden Wochenende geht es in Pankow wieder hoch her: Das Bezirksamt und der Volksfestveranstalter Laubinger laden zum 44. Fest an der Panke ein.

In diesem Jahr wird das große Pankower Ortsteilfest am 14. und 15. September gefeiert. Die Breite Straße und die Ossietzkystraße verwandeln sich in ein Festgelände mit Bühne und zahlreichen Ständen. Show, Musik und Animation sind ebenso zu erleben wie buntes Jahrmarkt-Treiben. Seinen Ursprung hat das Fest an der Panke im Künstlerboulevard, der 1970 erstmals auf dem Anger stattfand. In der Folgezeit wurde es zu einer festen Regel: Am zweiten Wochenende im September findet alljährlich das Pankower Künstlerfest statt.

Im Laufe der Jahre gesellten sich Schausteller mit Karussells, Markthändler und Imbissstände hinzu. Das Fest an der Panke entwickelte sich zu einem Volksfest. Das soll es auch in diesem Jahr wieder werden. Gefeiert wird am 14. September von 10 bis 22 Uhr und am 15. September von 10 bis 20 Uhr.

In diesem Jahr gibt es einen neuen Fest-Höhepunkt: "Pankow tanzt". Diese Veranstaltung findet an beiden Tagen auf dem Anger statt. Alle Pankower sind willkommen, ihre Tanzschuhe anzuziehen und mitzumachen. Sonnabends ab 18 Uhr wird allerdings um einen Eintritt von fünf Euro gebeten. Der Erlös dieser Aktion soll zu 100 Prozent der Kultureinrichtung "zimmer 16" an der Florastraße 16 zugute kommen, die dringend Unterstützung braucht. Wer Sonnabendabend mindestens zehn Tänze absolviert hat, nimmt an einer Tombola teil. Als Hauptpreis winkt eine Kurzreise für zwei Personen.

Getanzt wird an beiden Tagen aber bereits ab 15 Uhr. Hier kann jeder spontan mittanzen. Es werden Tänze präsentiert, die kurz angeleitet leicht nachvollziehbar sind. Mit Live-Musik soll das Ganze zu einem Volkstanz mit Mutter, Vater, Kind, Oma und Opa im ganz ursprünglichen Sinne werden.

Wer nichts mit Tanzen am Hut hat, wird beim diesjährigen Fast an der Panke trotzdem auf seine Kosten kommen. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. In der Nähe der Mühlenstraße findet ein Sozialmarkt mit 40 Ständen statt. Es gibt auf dem Volksfest einen Kinder-Bereich mit den beliebten Wasserbällen, Trampolins, Reitmöglichkeiten und unterschiedlichen Karussells.

Natürlich findet auch der traditionelle Kunstmarkt statt. Er wird wieder in der Ossietzkystraße aufgebaut. Hier können die Besucher mehr als 80 Künstlern und Kunsthandwerkern begegnen, ihnen bei der Arbeit über die Schultern schauen und Gemaltes, Getöpfertes oder Gedrucktes kaufen. Außerdem geben Porträtmaler und Scherenschneider Proben ihres Könnens ab. Allein 20 Keramiker werden die große Bandbreite ihrer Handwerkskunst präsentieren.

Wie in jedem Jahr werden hier außerdem Clowns ihren Schabernack treiben. An beiden Tagen wird auch wieder Carlotta Orange, die singende, spielende und erzählende Märchentante, anzutreffen sein. Neben den Künstlern erwarten auf dem Fest an der Breiten Straße zahlreiche Händler, Gastronomen und Schausteller ihr Publikum.

Das ausführliche Programm findet sich auf www.berlin.de/pankow.

Bernd Wähner / BW
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