Lars Zimmermann tritt bei den Wahlen als Direktkandidat der CDU an

Lars Zimmermann ist Direktkandidat der CDU. (Foto: BW)

Pankow. Zu den Bundestagswahlen am 22. September treten etliche Parteien im Bezirk wieder mit Direktkandidaten an. Die aussichtsreichsten Bewerber um ein Direktmandat im Wahlkreis 76 stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen in der Berliner Woche vor.

Die Pankower CDU nominierte Lars Zimmermann als Direktkandidaten. Er bezeichnet sich selbst als Quereinsteiger in die Politik. Seit 2009 ist er CDU-Mitglied im Ortsverband Schönhauser Allee. Nach einem Mitgliederentscheid im Kreisverband setzte sich Zimmermann bei der Nominierung gegen drei Mitbewerber durch. Beruflich leitet der Direktkandidat die Stiftung Neue Verantwortung, eine gesellschaftspolitische Denkfabrik.Dass er sich um ein Direktmandat für den Bundestag bewirbt, begründet er im Gespräch mit der Berliner Woche so: "Ich denke, dass ich in der Politik etwas bewegen kann. Unsere Gesellschaft verändert sich in rasantem Tempo. Dafür sorgen unter anderem Finanzkrise und Energiewende, Digitalisierung und demografischer Wandel. Politik muss weiter denken. Sie muss neue Fragen stellen und offen für neue Antworten sein", so Zimmermann. "Als Quereinsteiger bringe ich neue Perspektiven in die Politik ein."

Aber was reizt daran, ausgerechnet in Pankow als Direktkandidat anzutreten? "Pankow ist vielfältig und der bürgerliche Potenzialbezirk unserer Stadt", meint der Kandidat. "Hier trifft der Freiraum der Großstadt des Prenzlauer Berg zum Beispiel auf nachbarschaftliches Leben und gelebtes Miteinander in Rosenthal oder Buch. Gleichzeitig verändert sich Pankow - mit schönen, aber auch schwierigen Facetten. Insofern ist Pankow ein sehr spannender Bezirk."

Bezogen auf Pankow hat sich Lars Zimmermann auf drei Hauptthemen in seinem Wahlkampf fokussiert. Das erste ist das Thema Mieten und Wohnungspolitik. Zu diesem Thema werde in der Stadt zurzeit viel zu ideologisch aufgeladen diskutiert. Er wünscht sich hier mehr parteiübergreifende Zusammenarbeit. Es müsse auch eine bessere Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern geben.

Ein weiteres Thema ist für ihn die bessere Unterstützung der Gründung von kleinen Unternehmen. Gerade in diesen entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze. Schließlich spielt für ihn das Thema Bürgerbeteiligung eine große Rolle. "In diesem Punkt kann auch der Bund noch viel vom Bezirk Pankow lernen", meint er. Das Thema Mieten, Wohnen und Stadtentwicklung werde für ihn auch im Bundestag eine große Rolle spielen, so er gewählt werde. Das Thema Stadtentwicklung interessiere ihn schon aus dem Grund besonders, weil er studierter Geologe ist, so Zimmermann. Vor allem möchte er sich im Bundestag aber dem Thema der Digitalisierung mit ihren Chancen und Risiken widmen. "Das ist gerade auch für Existenzgründer von heute sehr wichtig", meint er.

Auf die jetzt beginnende heiße Phase des Wahlkampfes freut sich Zimmermann. "Ich habe bisher bei Gesprächen mit den Bürgern eine große Offenheit in Pankow erlebt. Das macht richtig Spaß."

Zur Person

Lars Zimmermann, geboren 1974 in Schwerte/Ruhr. Abitur am Ruhrtal-Gymnasium in Schwerte. Zivildienst in der Altenpflege. Studium der Wirtschaftsgeografie, Politischen Wissenschaften und Volkswirtschaft in Bonn. Berufliche Tätigkeit unter anderem als Projektmanager bei der Bertelsmann-Stiftung, Beratertätigkeit für das Aspen Institut Berlin und Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amtes. MPA-Aufbaustudium an der Havard University. Leitet seit 2008 die Stiftung Neue Verantwortung. Mehr zum Kandidaten erfahren Interessierte auf www.zimmermann2013.de.

Bernd Wähner / BW
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