Professor Helga Grebing stellt ihr neues Buch vor

Pankow. In der Reihe "Pankower Waisenhausgespräch" hat die Cajewitz-Stiftung am 13. Februar die Historikerin Professor Helga Grebing zu Gast.

Sie liest ab 19 Uhr im Betsaal des früheren Jüdischen Waisenhauses in der Berliner Straße 120-121 zunächst aus ihrem Buch "Die Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin". Helga Grebing blickt auf ihre Kindheit und Jugend in Pankow zurück. Dabei spannt sie einen Bogen von ihrem Geburtsjahr 1930 bis in das Jahr 1953. In diesem Jahr verließ sie nach Staatsexamen und Promotion Berlin in Richtung München. Ihren eigenen Erinnerungen stellt sie außerdem einen Blick auf die Geschichte ihrer Familie voran. Diese kam aus Thüringen und Westpreußen. Große Teile der Familie trafen 1890 in Berlin zusammen. Sie verdingten sich als Maurer, Hilfsarbeiter, Köchin und Dienstmädchen. Die Autorin hinterfragt im Buch schließlich auch ihre eigene Entwicklung: Von der BDM-Führerin bis zur Absolventin der Arbeiter- und Bauernfakultät der Humboldt-Universität. Eine weitere Facette ihres Lebens: Im Januar 1948 trat Helga Grebing in Pankow in die SPD ein. So entfaltet sich aus einer Biografie das Lebensbild einer ganzen Generation.

Nach der Lesung findet eine Podiumsdiskussion statt. Neben Professor Helga Grebing diskutiert die frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes Professor Jutta Limbach, die ebenfalls in jungen Jahren in Pankow lebte, mit dem Publikum.

Der Eintritt ist frei. Infos unter 47 48 21 76 sowie per E-Mail an cajewitz-stiftung-berlin@t-online.de.

Bernd Wähner / BW
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