Unterstützt werden Aktionen in Weißensee und Heinersdorf

Pankow. Im Fördertopf "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" sind noch Mittel für zivilgesellschaftliche Projekte in Weißensee und Heinersdorf vorhanden.

Diese Mittel müssen bis Ende des Jahres ausgegeben sein. Deshalb ruft die Jury, die über die Mittelvergabe entscheidet, Bürger aus den beiden Ortsteilen, Initiativen und Vereine auf, sich mit ihren Projekten für eine Förderung zu bewerben. Seit fünf Jahren beteiligt sich Pankow an den Programmen "Toleranz und Vielfalt tut gut" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bisher konnten Projekte aus dem gesamten Bezirk einen Antrag auf Förderung stellen. Im diesem Jahr stehen die Fördermittel explizit nur für Projekte in Weißensee und Heinersdorf zur Verfügung. Beide Ortsteile machten in den vergangenen Jahren über die Grenzen des Bezirks hinaus Schlagzeilen. In Heinersdorf betraf das vor allem die Ereignisse um den Bau der Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in der Tiniusstraße 5. In Weißensee machen Bürger indes aktuell gegen den Laden in der Berliner Straße 11 mobil, in dem Bekleidung der Marke Thor Steinar verkauft wird. Um Aktionen zu unterstützen, die das tolerante Miteinander in Weißensee und Heinersdorf fördern, stellte das Bundesministerium Projektmittel für die beiden Ortsteile zur Verfügung. Gefördert werden Kleinprojekte. Um eine Förderung kann sich bewerben, wer im Sinne des toleranten Miteinanders etwas auf die Beine stellen möchte. Das können zum Beispiel Schüler sein, die an einer Ausstellung zum Thema Toleranz arbeiten, oder Initiativen, die ein interkulturelles Fest vorbereiten.

Diese können sich an das Frei-Zeit-Haus Weißensee in der Pistoriusstraße 23, 92 79 94 63, wenden und dort formlos einen Förderantrag stellen. Welche Projekte gefördert werden, darüber befindet eine Bürgerjury. In dieser sind aktive Menschen aus beiden Ortsteilen vertreten.


Bernd Wähner / BW
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