Bezirksamt und Stadtteilzentren kooperieren im Interesse aller Generationen

Sozialstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD, 2. von rechts) und Jugendstadträtin Christine Keil (Die Linke, 3. von rechts) vereinbarten mit Vertretern der Träger von Stadtteilzentren, beim Thema generationsübergreifende Angebote weiter zu kooperieren. (Foto: Foto: Bezirksamt Pankow)
Berlin: Rathaus Pankow |

Pankow. Ein Rahmenkonzept zur Weiterentwicklung der generationsübergreifenden Arbeit in Pankow unterzeichneten Vertreter von Bezirksamt, Paritätischem Wohnfahrtverband und Stadtteilzentren des Bezirks.

Pankow steht vor großen demografischen Herausforderungen. Auf der einen Seite ist der Bezirk bei Jüngeren sehr beliebt. Es ziehen immer mehr Familien mit Kindern her. Auf der anderen Seite leben immer mehr Senioren in Pankow. Das Durchschnittsalter der Pankower nimmt mit Erhöhung der Lebenserwartung stetig zu. Inzwischen ist fast jeder fünfte Pankower im Seniorenalter.

Deshalb entschlossen sich Bezirksamt, Paritätischer Wohlfahrtsverband und die Stadtteilzentren des Bezirks zu kooperieren. Solche Zentren gibt es unter anderem in den Ortsteilen Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg, Buch, Karow und Französisch Buchholz. Gemeinsam möchte man mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten noch mehr generationsübergreifende Angebote schaffen. Die Zusammenarbeit begann 2008.

Neben den Angeboten in den Stadtteilzentren waren die Arbeit von Pflegestützpunkten, die Einrichtung von Besuchsdiensten, ein Teilhabekonzept für Menschen mit Beeinträchtigung sowie Willkommensinitiativen für Flüchtlinge Themen der bisherigen Zusammenarbeit. Über diese Themen tauschten sich die Partner bei bislang 23 Sitzungen aus. Dabei gab es Anregungen und Festlegungen zur Weiterentwicklung generationsübergreifender Angebote. Nun wurde beschlossen sie, dass man bis Ende 2017 weiter zusammenarbeitet. Dazu erklärten sich alle Partner vor wenigen Tagen mit ihrer Unterschrift im Pankower Rathaus bereit. BW
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