Der Verein Sinnergie entwickelte ein umfangreiches Angebot

Die Kursleiterinnen Sibille Roth, Katrin Ohlhoff, Viola Feick, Daria Czarlinska, Susann Wiener und Jana Tarasenko im Sinnergie-Kursraum. (Foto: BW)

Pankow. Sie haben sich zu einem Treffpunkt für alle entwickelt, die ihre Sinne schärfen und ihrem Körper etwas Gutes tun möchten: die Räume des Vereins Sinnergie an der Schulzestraße 1.

Die Psychologin Daria Czarlinska leitet ihn. Der Name Sinnergie wurde bewusst gewählt, berichtet sie. "Da ist der Begriff ,Sinne‘ enthalten. Uns geht es darum, mit unseren Angeboten die Sinne zu schärfen: Das Sehen, das Hören, das Gleichgewicht. Außerdem machen wir Angebote für Menschen, die in ihren Sinnen beeinträchtigt sind."

Inzwischen gibt es 30 Kurse. Dazu zählen musische Früherziehung, Kindertanz-, Geigenkinder, Pilates, Yoga, Tanztherapie und Thai Massage, aber auch Workshops zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation". Außerdem finden Vorträge zu gesellschaftspolitischen Themen, wie zum Beispiel zum nachhaltigen Wirtschaften statt.

Neben dem Begriff "Sinne" verbirgt sich im Vereinsnamen auch das Wort "Synergie". "Diese erreichen wir, indem wir mit Pankower Institutionen und mit anderen Vereinen zusammenarbeiten", erklärt Czarlinska.

Zurzeit gibt es zum Beispiel eine Zusammenarbeit mit dem Pankower Flüchtlingsheim. Das Sinnergie-Team organisiert regelmäßig Kulinarische Treffen mit Müttern und Kindern. "Wir bringen uns gegenseitig unsere kulinarischen Leibspeisen mit und bei. Außerdem sprechen wir über das Frau- und Muttersein. Uns sind weitere Pankower Mütter willkommen."

Der Verein möchte gern das benachbarte Café wieder beleben. Dazu wird noch jemand gesucht, der es betreibt. "Angedacht ist eine nachhaltige und gesunde gastronomische Einrichtung, in der möglichst lokale und fair gehandelte Produkte angeboten werden", erklärt Daria Czarlinska. In diesem Café könnten sich zum Beispiel Teilnehmer vor und nach Kursen treffen. Es könnten Veranstaltungen stattfinden und es könnte natürlich auch zum Treffpunkt für Nachbarn werden.

Des Weiteren plant der Verein ein Kino-Projekt, für das er ebenfalls noch Unterstützung sucht. "Wir möchte vorerst einmal im Monat Filme zeigen, die man vergeblich im Fernsehprogramm oder in Kinos sucht", erläutert Daria Czarlinska. "Dazu zählen Filme, die in der DDR entstanden, gesellschaftskritische Filme oder Dokumentationen."

Das nächste monatliche Sinnergie-Treffen findet am 9. Mai 18 Uhr statt. Mehr ist auf www.sinnergie-ev.com/.

Bernd Wähner / BW
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