Kleine Sternsinger sammeln für Bolivien

Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) empfing die Sternsinger der Pankower Gemeinde St. Georg im Rathaus. (Foto: Bernd Wähner)

Pankow. Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg waren am 6. Januar wieder Sternsinger aus der katholischen Gemeinde St. Georg in Pankow unterwegs.

Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ brachten sie als Heilige Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger vor allem für notleidende Kinder in Bolivien. Dort gibt es 36 Volksgruppen. Alle haben ihre eigene Sprache und Kultur. Seit 2009 ist in der Landesverfassung festgeschrieben, dass keiner wegen seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe benachteiligt werden darf. In der Praxis gilt das aber leider noch nicht überall im Land. Vor allem Kinder leiden darunter.

Die Aktion des Dreikönigssingens ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Jährlich können mit Mitteln aus dieser Aktion rund 3000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Die Sternsinger lernen in jedem Jahr ein anderes Land genauer kennen und erfahren auch, dass Kinder anderswo auf der Welt unter problematischen Bedingungen leben.

Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar zogen in diesem Jahr sechzehn Kinder aus der Gemeinde St. Georg auch durchs Pankower Rathaus und machten Station im Büro von Bürgermeister Matthias Köhne (SPD). Dieser steckte, nachdem das Büro gesegnet worden war, natürlich auch eine Spende in die Schatulle der Sternsinger. Das Spendenergebnis der diesjährigen Aktion wird übrigens voraussichtlich Anfang Februar bekanntgegeben. BW

Weitere Informationen gibt es auf der Hompage https://www.sternsinger.de/.
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