Sozialdemokraten initiierten Spendenaktion für Flüchtlinge

Mitglieder der Pankower SPD bei der Übergabe von Spenden an Kinder in einem AWO-Flüchtlingsheim. (Foto: SPD Pankow)

Pankow. Mit einer Spendenaktion hat die Pankower SPD ein Zeichen gesetzt. Die über 1650 Sozialdemokraten des Bezirks haben einen ganzen Lastwagen voll Kleidung, Spielzeug und Dingen des täglichen Bedarfs gesammelt. Diese Spende übergaben sie der AWO zur Verteilung an die Bewohner eines Flüchtlingsheims.

"Wir engagieren uns für Flüchtlinge und wollen mit dieser Spendenaktion unserer Mitglieder auch ein ganz klares Zeichen setzen", sagt der Vorsitzende der SPD Pankow, Alexander Götz. "Gerade angesichts der fremdenfeindlichen Demonstrationen von Pegida möchten wir deutlich machen, dass wir für Flüchtlinge offen sind und sie integrieren wollen." Deutschland sei auf Zuwanderung angewiesen und auch aufgrund seiner Geschichte zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet, so Götz. Zugleich fordert Pankows SPD-Chef den zuständigen Senator Mario Czaja (CDU) auf, künftig bei der Auswahl von Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen sensibler zu sein. "Die Bezirke und die Anwohner müssen frühzeitig informiert und einbezogen werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass die in Berlin zum Glück reichlich vorhandene Toleranz nicht untergraben wird."

"Flüchtlinge brauchen unseren Schutz, unsere Solidarität, unser Mitgefühl, Ruhe, Hilfe und auch das Gefühl, willkommen zu sein", so Götz weiter. Sie kommen oft nur mit dem an, was sie am Leib haben. Deshalb sind sie dringend auf winterfeste Kleidung angewiesen. Ihre oft traumatisierten Kinder benötigen Spielzeug und das Gefühl, dass sie nicht allein sind. "Deshalb ist es uns eine Herzensangelegenheit, dass Flüchtlinge sich in unserer Nachbarschaft wohlfühlen", so Götz.


Bernd Wähner / BW
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