Lauflegende startete im Schlosspark: Ausnahmesportlerin macht beim Team Tibet mit

Sigrid Eichner lief erneut einen Marathon im Rahmen der Kampagne Team Tibet. (Foto: Anke Czerwonka)

Pankow. Sie ist ein echtes Phänomen: die Langlauflegende Sigrid Eichner. Vor wenigen Tagen absolvierte sie erneut die Strecke vom Schlosspark durch den Norden Pankows Richtung Barnim. Das war ihr sage und schreibe 2049. Marathon.

Hinsichtlich dieser Anzahl steht Eichner unter den Frauen an der Weltspitze. Bei ihrer sechsten Teilnahme am Pankower Marathon wurde sie von sechzehn Läufern begleitet. Sie alle machen bei der Kampagne Team Tibet mit.

Unter diesem Namen gehen Sportler bundesweit oder international für die Menschenrechte in Tibet an den Start. Als Zeichen ihrer Solidarität laufen sie zum Beispiel mit einer Tibet-Flagge durchs Ziel oder tragen ein Free-Tibet-Shirt. Wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit per E-Mail bei der Marathon-Mitorganisatorin Anke Czerwonka melden: ac@berlin-steuerberatung.de.

Eichner durchbrach die 2000er-Marke im vorigen Jahr. Ein Eintrag ins aktuelle Guinness Buch der Rekorde ist ihr damit sicher. „Aber sie ist nicht nur eine tolle Läuferin“, erklärt Anke Czerwonka. „Die dreifache Mutter und sechsfache Großmutter ist ein Mensch, der anderen mit Rat und Tat zur Seite steht.“ Die Unterdrückung der Tibeter durch China findet Eichner schlimm. Und wenn ihre Stimme, als eine der zahlreichen Stimmen der Solidarität mit den Tibetern hilft, so soll diese unbedingt dabei sein, sagt sie.

Am Bernauer Wendepunkt erwarteten Vertreter der Tibet Initiative Deutschland die Läufer mit verschiedenen Stärkungen.

Anke Czerwonka freute sich sehr, dass sie einen weiteren Marathon für Sigrid Eichner ausrichten durfte und gleichzeitig ein Zeichen für die Solidarität mit Tibet setzen konnte. Ihr gelang es inzwischen auch, weitere Unternehmen als Sponsoren zu gewinne, wie das Lichthaus Hübner, die Orthopädie Paschotka und das Weingut Nägelsförst. Zur Unterstützung Tibets konnten am Rande des Marathons übrigens 175 Euro gesammelt werden. BW

Weitere Informationen zur Tibet-Initiative finden Interessierte auf www.tibet-initiative.de.
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