SC Zugzwang lud Schachspieler aus aller Welt zum 10. Internationalen Winteropen

Barath Madhan (links) war einer der Turniersieger. Hier spielt er gegen Benjamin Dauth. (Foto: René Schildt)
Berlin: Rathaus Pankow |

Pankow. Der altehrwürdige Saal des Pankower Rathauses wurde vor wenigen Tagen zu einem Mekka für Schachspieler. Der Pankower Verein Schachclub (SC) Zugzwang 95 lud zu 10. Internationalen Winteropen ein.

152 Spieler aus 16 Nationen kamen und bemühten sich vier Tage lang um möglichst viele gute Züge. Am besten gelang das Stefan Frübing vom AK König Tegel, der mit sechs Punkten aus sieben Partien gewann. „Für den 28-jährigen Bundesligaspieler scheint sich unser Winteropen zur persönlichen Erfolgsserie zu entwickeln“, sagt René Schildt, der stellvertretende Vorsitzende des SC Zugzwang. „Bereits im vergangenen Jahr belegte er einen sehr guten dritten Platz.“

Aber nicht nur die Spitzenplätze waren hart umkämpft. In acht Kategorien wurden Sieger prämiert. Unter anderem auch die schönste Partie. Die gewann das erst 14 Jahre alte Supertalent Barath Madhan aus Indien mit einer taktisch geprägten Partie gegen Sven Waschke. „Vielleicht stachelte Barath durch die Wahl der königsindischen Verteidigung noch ein wenig zusätzlich zu dieser Glanzleistung an“, so René Schildt. „Denn nun ging es nicht nur um den Punkt, sondern ein kleines bisschen auch um die Ehre der Nation.“

Mit einer Altersspanne von neun bis 86 Jahre bewiesen die 10. Internationalen Winteropen einmal mehr, dass Schach nicht nur vermag Nationen, sondern auch Generationen zu verbinden. Besonders bedanken sich die Schachspieler bei Bürgermeister Sören Benn (Die Linke) und den Mitarbeitern des Rathauses, die den Ratssaal für das Turnier zur Verfügung stellten und es bestens unterstützten. BW

Mehr über den Schachclub ist im Internet auf www.zugzwang95.de zu erfahren.
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