Die Sanierung der A 114 soll die Autobahn nicht schneller, sondern leiser machen

Voraussichtlich ab 2016 soll die Autobahn A 114 von Grund auf erneuert werden. (Foto: Bernd Wähner)

Blankenburg. Der Senat plant die vollständige Sanierung der Bundesautobahn A 114. Dabei soll nicht nur die äußerst marode Fahrbahn erneuert, sondern auch mehr für den Lärmschutz getan werden.

Das konnte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) den Pankower Verordneten jetzt mitteilen. Die hatten sich bereits vor einem Jahr dafür ausgesprochen, dass bei den Bauarbeiten an der Autobahn zugleich in den Lärmschutz investiert werden soll. „Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beabsichtigt, die BAB A 114 einschließlich der Anschlussstelle Schönerlinder Straße, der Halbanschlussstelle Bucher Straße und der Anschlussstelle Pasewalker Straße zur Erhaltung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit grundhaft zu erneuern und mit einem Standstreifen zu versehen“, so der Stadtrat.

Geplant ist, im Zuge der Bauarbeiten fünf Brücken über die Autobahn durch neue zu ersetzen sowie drei weitere instand zu setzen. Außerdem wird die komplette Entwässerung der Autobahn erneuert. Der Querschnitt wird von 23 auf 25 Meter erweitert. Da es sich dabei nur um einen Meter Verbreiterung auf jeder Seite handelt, kann die Autobahn innerhalb der bisherigen Fläche ausgebaut werden.

Der Belag auf der Fahrbahn stammt noch aus den 70er- und 80er-Jahren. Wie nötig der Ausbau dieser Autobahn ist, merkten viele Autofahrer im Sommer. Bei heißen Temperaturen brach der Belag auf. Die Autobahn musste tageweise gesperrt werden. Mit dem vorgesehenen neuen Fahrbahnbelag soll das künftig nicht mehr passieren. Außerdem soll sich der neue Belag lärmmindernd auswirken.

Der Senat sagte laut Kirchner zu, dass eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Kilometer pro Stunde angeordnet wird. Auch davon versprechen sich die Planer eine deutliche Lärmreduzierung. Schließlich setzt sich der Bezirk dafür ein, in einem Bereich der Autobahn auf der westlichen Seite Lärmschutzwände zum Schutz der Anlieger zu installieren. Wenn alles wie geplant läuft, wird bereits 2016 mit dem Bau begonnen. Circa 33 Millionen Euro werden investiert. BW
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