Sonnabends nur Bio: Verordnete wünschen sich neue Angebote auf dem Anger

Der Markt auf dem Anger sollte sonnabends zum Biomarkt werden, schlagen die Pankower Verordneten vor. (Foto: Bernd Wähner)

Pankow. Der Wochenmarkt auf dem Anger soll attraktiver werden. Dafür sprechen sich die Pankower Verordneten aus. Sie fassten den Beschluss, dass das Bezirksamt mit dem Betreiber entsprechende Gespräche führt.

Unter anderem schlagen die Verordneten vor, dass es künftig einen regionalen Bio-Wochenmarkt geben sollte. Dieser könnte einmal in der Woche, vorzugsweise sonnabends stattfinden. „Die Nachfrage nach ökologischen, Bio- und regionalen Produkten wächst stetig“, so Gregor Kijora von der SPD-Fraktion. „Gerade in Pankow mit seiner sehr dynamischen Bevölkerungsentwicklung steigt der Bedarf nach alternativen Einkaufsmöglichkeiten besonders im Lebensmittelsektor stetig.“ Bisher werde der Wochenmarkt auf dem Anger an der Breiten Straße ausgerechnet am Sonnabend nur in sehr geringem Umfang betrieben, so Kijora weiter. Eine neue Ausrichtung könnte seine Attraktivität steigern und die Nachfrage an alternativen Einkaufsmöglichkeiten befriedigen. Weiterhin könnte der Anger als Einkaufs- und Begegnungsstätte revitalisiert und zu einer Plattform für regionale Produzenten und Hersteller werden.

Für den Wochenmarkt an den Sonnabenden wünschen sich die Verordneten, dass alle angebotenen Waren von regionalen Bioproduzenten stammen. „An den restlichen Wochentagen wäre die Nutzung des Angers für den Wochenmarkt nicht an diese Bedingung geknüpft“, so Kijora.

Das Bezirksamt habe inzwischen Kontakt mit dem Marktbetreiber aufgenommen, sagt der Stadtrat für Verbraucherschutz, Torsten Kühne (CDU). Sollten die Gespräche mit dem Marktbetreiber erfolgreich verlaufen, könnte das Bezirksamt regionale Produzenten über das Vorhaben informieren und gegebenenfalls den Kontakt zum Marktbetreiber vermitteln. BW
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