Plan für den Spreepark gescheitert

Die Ruhe des Plastikschwans stört auch künftig kein Investor. (Foto: RD)

Plänterwald. Wieder einmal sind Pläne gescheitert, am seit über einem Jahrzehnt geschlossenen Spreepark wieder einen Rummel zu etablieren. Der letzte Interessent, die belgische Plopsa-Gruppe, machte jetzt einen Rückzieher.

Noch im Dezember hatte das Interesse der Belgier Hoffnung ausgelöst, dass Bewegung in eine unendliche Geschichte kommen könnte. Nun teilt die Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt in einem Schreiben an den Stadtentwicklungsausschuss der BVV jedoch mit, dass die Belgier von einer Entwicklung des Spreeparks Abstand nehmen. Den Grund sieht der Bezirk vor allem in den restriktiven Vorgaben des örtlichen Bebauungsplans. Der sieht bis zu 500 000 Besucher pro Jahr vor, nach Angaben des Bezirks planten die Belgier aber über eine Million Besucher.Mit ihrer Absage reihen sich die Belgier in andere Möchtegern-Investoren ein, zu denen die dänische Tivoli-Gruppe ebenso gehörte wie ein unbekanntes mecklenburgisches Planungsbüro, das ein archäologisches Disneyland mit Pyramiden und ähnlichem entwickeln wollte. Besucher können also in Ruhe die langsam wieder zu Natur werdende Fläche im Rahmen von geführten Spreepark-Exkursionen erkunden.

Mehr zum Spreepark und Besichtigungsmöglichkeiten unter www.berliner-spreepark.de.

Ralf Drescher / RD
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