Bezirk will erste Vorhaben im Ernst-Thälmann-Park in Angriff nehmen

Berlin: Ernst-Thälmann-Park |

Prenzlauer Berg. Der Ernst-Thälmann-Park soll attraktiver werden. Um das zu erreichen, beschloss das Bezirksamt mit Zustimmung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ein umfangreiches Maßnahmepaket.

Das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park wurde vor 30 Jahren fertiggestellt. Inzwischen gibt es dort an den Gebäuden erheblichen Sanierungsbedarf. Außerdem ist in die Erneuerung und Erweiterung der Infrastruktur zu investieren. Aus diesem Grund gab das Bezirksamt städtebauliche Voruntersuchungen in Auftrag. Diese fanden mit umfangreicher Bürgerbeteiligung statt. Es stellte sich in diesem Verfahren heraus, dass es sinnvoll ist, auch das benachbarte Wohngebiet Grüne Stadt mit zu betrachten. Inzwischen sind von den Planern städtebauliche Leitlinien formuliert worden. Davon ausgehend soll nun begonnen werden, konkrete Vorhaben umzusetzen.

Das Bezirksamt hat aus diesem Grund einen Fünf-Jahres-Plan für die Zeit bis 2020 aufgestellt. In diesem Zeitraum sollen die ersten großen Vorhaben begonnen werden. Unter anderem ist eine Weiterentwicklung des Grundschulstandorts am Planetarium vorgesehen. Dieser soll nicht nur durch einen Neubau erweitert werden, sondern auch die Frei- und Sportflächen sollen saniert werden.

Wettbewerb zur Neugestaltung des Denkmalplatzes geplant

Weiterhin wird der Hockeyplatz an der Danziger Straße komplett erneuert. Außerdem ist eine umfassende Sanierung des Kulturstandortes Thälmannpark an der Danzigerstraße vorgesehen. Das Theater unterm Dach, die Galerie Parterre und der Veranstaltungsort Wabe müssen zeitgemäß ausgestattet werden. Investiert wird auch in Spielplätze, in den Teich, Wege und in die Aufwertung des Fröbelparks. Weitere Mittel sollen in den Bereich um das Thälmanndenkmal fließen. Geplant ist, dass es einen künstlerischen Wettbewerb zur Neugestaltung des Platzes gibt.

Die Umsetzung aller Projekte, die sich das Bezirksamt in seinem Fünf-Jahres-Plan vorgenommen hat, kostet knapp 50 Millionen Euro. Diese Mittel sollen aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“ sowie aus Ausgleichsbeträgen früherer Sanierungsgebiete kommen. Allerdings muss die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den einzelnen Projekten noch zustimmen. BW
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