Bis Herbst 2016 entstehen an der Kniprodestraße zwei neue Sporthallen

An der Kniprodestraße entstehen zwei Sporthallen. (Foto: Bernd Wähner)

Prenzlauer Berg. Der Senat lässt in der Kniprodestraße 27 zwei neue Sporthallen bauen. Diese sollen künftig von zwei Oberstufenzentren (OSZ) genutzt werden.

Die Hallen entstehen für das Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Dienstleistungen, die Elinor-Ostrom-Schule in der Mandelstraße 6-8, und für das Oberstufenzentrum Sozialwesen II, die Jane-Addams-Schule in der Straßmannstraße 14-16. Die neuen Baukörper stehen quer zur Kniprodestraße. In einen werden drei Hallenteile eingebaut, in den anderen zwei.

Die beiden OSZ haben bisher noch keine eigenen Sporthallen. Die Schüler der die Elinor-Ostrom-Schule nutzen die Max-Schmeling-Halle. Weil es dort immer wieder Großveranstaltungen gibt, fällt allerdings in jedem Schuljahr etwa ein Viertel aller Unterrichtsstunden aus. Dabei ist gerade für diese Schule der Sportunterricht sehr wichtig. Sie ist die einzige Schule Berlins, in der Sport- und Fitnesskaufleute sowie Sportfachleute ausgebildet werden.

Die Schüler aus dem OSZ Sozialwesen II erhalten indes an drei unterschiedlichen Standorten Sportunterricht: im Velodrom, in einer Halle an der Darßer Straße sowie in einer kleinen Halle an der Georg-Weerth-Schule. Auch sie haben jede Woche zum Sportunterricht lange Wege zurückzulegen. Mit dem Bau der beiden Hallen werden nicht nur die Bedingungen für Hunderte Schüler verbessert, auch die Sportvereine können sich freuen, die nachmittags dort Hallenzeiten bekommen werden.

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD): „Wir brauchen in der wachsenden Stadt Berlin neben den dringend benötigten Wohnungen auch neue Schul- und Sportflächen. Wenn wir zukunftsfähig bleiben und Berlin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt machen wollen, dann brauchen wir Investitionen wie diese hier.“ Entworfen wurde der neue Komplex vom Architektenbüro Hentschel und Oesterreich. Die Dreifachsporthalle entsteht auf 1840 Quadratmeter Fläche. Sie erhält eine Zuschauertribüne mit 199 Plätzen. Die Doppelhalle wird mit 1250 Quadratmeter Fläche etwas kleiner. Beide Hallen werden mit separaten Umkleide-, Wasch-, Dusch- und Sanitärräumen ausgestattet. An der größeren Halle entstehen außerdem ein Krafttrainingsraum, ein Jugend- und ein Mehrzweckraum.

In beide Hallen werden 11,7 Millionen Euro investiert. Einen Teil der Summe stellt der Senat bereit. Der andere kommt aus dem Bundesförderprogramm Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Geplant ist, dass die Hallen ab Herbst 2016 genutzt werden können. BW
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