Der Bezirk baut im Süden des Ortsteils

Auf dem Grundstück an der Pasteurstraße 22 entsteht derzeit eine neue Freizeiteinrichtung für Kinder. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Im Süden des Ortsteils entstehen derzeit drei neue Einrichtungen für Kinder.

Richtfest konnte kürzlich für die neue Jugendfreizeiteinrichtung an der Pasteurstraße 22 gefeiert werden. Hier entsteht ein eingeschossiger Flachbau, in dem die Kinderfreizeitstätte für das Bötzowviertel eröffnen wird. Finanziert wird das Bauvorhaben überwiegend mit Mitteln aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost. Aus diesem werden 600 000 Euro bereitgestellt. Des Weiteren stehen 223 000 Euro aus dem Bezirkshaushalt zur Verfügung. Vorgesehen ist, die Einrichtung Anfang 2015 fertigzustellen.

Ein weiterer Neubau, bei dem der Bezirk Pankow Bauherr ist, entsteht an der Agnes-Wabnitz-Straße 9. Auf dem Grundstück wird eine Kindertagesstätte gebaut. Auch hier ist der Rohbau abgeschlossen und die Innenausbauarbeiten sind in vollem Gange. In der neuen Kita sollen 120 Plätze für Kinder im Alter bis sechs Jahre entstehen. 3,1 Millionen Euro investiert das Bezirksamt in den Neubau. Betrieben wird die neue Kita aber nicht von der Kommune. In einem Interessenbekundungsverfahren wählte der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der BVV den Träger Bürgerhaus e.V. als Betreiber aus. Der Verein Bürgerhaus betreibt bereits acht Kitas im Bezirk. Die neue Kita soll ebenfalls bis Anfang 2015 fertig sein. Es ist die erste Investitionsmaßnahme des Bezirks im Kitabereich seit der Bezirksfusion 2001.

Das dritte große Bauprojekt in Prenzlauer Bergs Süden, an dem zurzeit im Auftrage des Bezirks gebaut wird: die neue Sporthalle für die Heinrich-Roller-Grundschule. Die Halle entsteht auf einem knapp 530 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar neben der Schule an der Heinrich-Roller-Straße 18. Dieses Grundstück war eigens vom Land Berlin angekauft worden. Inzwischen sind auch hier die Hochbauarbeiten beendet und der Innenausbau ist von vollem Gange. Vor allem auch aus Platzgründen entstehen hier gleich zwei übereinander gebaute Sporthallenteile. In den Neubau werden zirka 4,35 Millionen Euro investiert. Das Geld stammt aus Mitteln, die Grundstückseigentümer nach Aufhebung des Sanierungsgebietes Winsstraße als Ausgleichbeträge für die Aufwertung ihrer Grundstücke an das Land Berlin zahlten. Diese Gelder werden nun in den Kiez wieder investiert. Geplant ist, dass die Sporthalle Anfang 2015 in Betrieb geht.


Bernd Wähner / BW
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