Ideen sammeln fürs Wohngebiet: Der Freiraum im Ernst-Thälmann-Park soll aufgewertet werden

Berlin: Ernst-Thälmann-Park |

Für den Ernst-Thälmann-Park soll ein Freiraumkonzept erstellt werden. Das Bezirksamt beauftragte damit die bgmr Landschaftsarchitekten GmbH. Bis zum Sommer soll es vorliegen und danach sukzessive umgesetzt werden.

Mit diesem Konzept soll vor allem auf die Wünsche von Anwohnern und Nutzern der Grün- und Freizeitanlagen reagiert werden. Deshalb ist auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorgesehen. Bereits im September fand mit Bewohnern des Ernst-Thälmann-Parks ein Spaziergang statt. Außerdem wurden Kinder und Jugendliche separat zu ihren Kritikpunkten und Vorschlägen befragt. Genauer betrachtet wurden unter anderem die Promenade, die Wiesen, der Kiezteich, das Wäldchen, der Spielhügel, der Wiesenspielplatz und die Fitnessanlagen.

Es zeigt sich, dass die Anwohner eine ganze Reihe von Vorschlägen und Wünschen für die Gestaltung haben: unter anderem befestigte Wege für Radfahrer und Fußgänger im Bereich der Wiesen, Sonnenliegen, mehr Bänke und große Papierkörbe. Im Wäldchen und am Teich ist mehr Pflege durch das Bezirksamt erwünscht. Bislang engagieren sich nur einige Anwohner für das Gewässer und seine Umgebung. Auf dem Spielhügel fehlt es indes an weiteren Spielgeräten, vor allem auch für Jugendliche.

Allerdings ist bei der Umsetzung von Vorschlägen zu beachten, dass der Ernst-Thälmann-Park seit knapp vier Jahren unter Denkmalschutz steht. Deshalb wird von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirksamtes auch ein gartendenkmalpflegerisches Leitbild erarbeitet. Die Unterschutzstellung erfordert zwar zum einen entsprechende denkmalpflegerische Maßnahmen durch das Bezirksamt, zum anderen ermöglicht sie aber auch, Fördermittel des Denkmalschutzes für die Gestaltung des Parks zu erhalten.

Nun heißt es, die Anregungen und Wünsche der Bewohner und die Vorgaben des Denkmalschutzes bei der Erarbeitung des Freiraumkonzeptes unter einen Hut zu bringen. Ende November fand ein erster Workshop statt, in dem die Ergebnisse des Stadtspaziergangs und der Befragung der Kinder und Jugendlichen vertieft wurden. Weitere Veranstaltungen mit Bürgerbeteiligung sind geplant.
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