Im Bötzowviertel wird weiter gebaut

Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt wird in den kommenden Jahren weiter in das frühere Sanierungsgebiet Bötzowviertel investieren. Eines der wichtigsten Bauprojekte ist die neue Sporthalle für den Kiez. Sie soll hinter dem künftigen Gymnasium an der Pasteurstraße 7/11 unmittelbar an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße entstehen.

Der Bezirk hatte sich bereits vor Jahren entschieden, dass er hier eine Vier-Felder-Halle bauen möchte. Dafür werden insgesamt vier Grundstücke benötigt. Drei befinden sich bereits im Besitz des Bezirks. Der Ankauf des vierten gelang bisher nicht. Man arbeitet aber weiter daran. Für den Fall, dass das nicht klappt, hat das Bezirksamt eine Zwei-Felder-Variante in der Planung. Weil die Sporthalle für das neue Gymnasium benötigt wird, drängt die Zeit. Die Halle wird sich an die Traufhöhe der Nachbarhäuser anpassen und eine ansprechende Glas-Metall-Fassade erhalten. Vorgesehen ist, 2016 mit dem Bau zu beginnen. Als Bauzeit sind zwei Jahre vorgesehen.

Dann wird auch das Gymnasium bereits fertig sein. In das Gymnasium und die Turnhalle werden insgesamt zirka 30 Millionen Euro investiert.

Im Herbst soll die Jugendfreizeiteinrichtung an der Pasteurstraße 22 eröffnet werden. Es entstand ein Flachbau mit 240 Quadratmetern Grundfläche. Derzeit wird am Innenausbau gearbeitet. Noch vor den Sommerferien soll das Gebäude an den Träger, den Humanistischen Verband Deutschland, übergeben werden. Finanziert wird dieses Bauvorhaben überwiegend aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost. Des Weiteren stehen 223.000 Euro aus dem Bezirkshaushalt zur Verfügung. Ebenfalls bis zum Herbst soll ein Spielplatz an der Hans-Otto-, Ecke Lieselotte-Herrmann-Straße entstehen. Für Mai ist der Baubeginn vorgesehen. Bis zum Herbst sollen zirka 100.000 Euro investiert werden. Am Rand entsteht ein Bürgergarten, der von Kiezbewohnern bewirtschaftet wird.

Daneben ist ab 2016 der Bau des Spielplatzes an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 22-27 geplant. Hier sind zirka 420.000 Euro an Investitionen vorgesehen. Weiterhin gibt es Signale, dass das letzte Drittel des Arnswalder Platzes bald denkmalgerecht saniert werden könnte, ebenfalls für 420.000 Euro.


Bernd Wähner / BW
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