Spielplatz an der Gubitzstraße nach Sanierung und Neugestaltung wieder eröffnet

Premiere für Pankows neue Jugendstadträtin Rona Tietje (SPD). Sie konnte jetzt erstmals das Eröffnungsband für einen neugestalteten Spielplatz durchschneiden. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Spielplatz Lisztplatz |

Prenzlauer Berg. Den ersten Spielplatz in ihrer Funktion als Pankower Jugendstadträtin konnte Rona Tietje (SPD) jetzt eröffnen.

Dieser Spielplatz befindet sich in der Gubitzstraße 15, fußläufig zu erreichen von ihrem Dienstsitz in der Fröbelstraße 15. Wer den Kiez zwischen Grell- und Ostseestraße allerdings nicht kennt, wird diesen Spielplatz gar nicht so leicht finden. Er versteckt sich nämlich auf dem Innenhof eines Blocks, zwischen Mietergärten und einer Kita.

Im Kiez ist der Lisztplatz, wie der Spielplatz heißt, indes sehr bekannt. Er besteht seit Jahrzehnten. Aber seine letzte Sanierung liegt schon über 25 Jahre zurück. Inzwischen waren Spielgeräte und -fläche in die Jahre gekommen. „Es gab viele Mängel. Eine Erneuerung war dringend erforderlich geworden“, erklärt Rona Tietje. Bei der Neugestaltung hatten das Schaukeln und das Klettern auf Wunsch der Kinder aus dem Kiez Priorität. Deshalb bildet die Kletterkombination „Fliegende Dreiecke“ den neuen Mittelpunkt der Sandspielfläche. Dort gibt es Geräte zum Hangeln, Klettern und Rutschen. Weiterhin sind eine neue Doppelschaukel sowie für die kleineren Kinder eine Vogelnestschaukel aufgebaut worden. Zum Spielen in der wärmeren Jahreszeit lädt künftig auch ein Floß mit Siebschildkröte auf der großen Sandspielfläche ein.

Die Anwohner hatten sich außerdem einen langen Tisch am Rande des Spielplatzes, quasi eine Festtafel gewünscht. Auch die ist aufgebaut worden. Und so kann man sich dort künftig an einer Tafel mit Königsthronen zum Feiern von Kindergeburtstagen treffen. Weiterhin sind neue Sitzmöglichkeiten entstanden: Sonnenliegen auf der Rasenfläche sowie Bänke und das „Rote Sofa“ aus Mosaiksteinen gleich neben der Spielfläche. Der Tischtennisplatz wurde um eine Platte auf nun drei ergänzt. Einziger Wermutstropfen: Es wurde auf Wunsch auch ein Murmelturm aufgebaut. Die ersten Versuche der Kinder zeigten aber, dass die Bahn so steil ist, dass die Murmeln nach einigen Zentimetern immer wieder heraushüpfen. Dort sollte nachgebessert werden.

Der Spielplatz hat auch einen neuen Zugang über die Preußstraße bekommen. Die Arbeiten am Platz kosteten 255.000 Euro. Davon wurden 240.000 Euro aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz für das Fördergebiet Ostseestraße/Grellstraße und 15.000 Euro aus dem Bezirkshaushalt bereitgestellt. BW
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