Themenrunden zum Bauvorhaben Michelangelostraße sollen Bürgerbeteiligung sichern

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat vor, diese Fläche entlang der Michelangelostraße bebauen zu lassen. (Foto: Bernd Wähner)

Prenzlauer Berg. Der Senat plant, an der Michelangelostraße ein neues Wohngebiet entstehen zu lassen. Inzwischen ist auch klar, wie die Anwohner an der Erarbeitung der Pläne beteiligt werden können.

Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens zum städtebaulichen Entwurf Michelangelostraße sollen fünf Themenrunden mit Bürgern, Vereinen, Initiativen und Vertretern der Verwaltung stattfinden. Begleitet wird dieser Prozess im Auftrage des Landes Berlin von der raumplaner GmbH. Der Personenkreis, der an den Runden teilnimmt, soll überschaubar bleiben. Anwohner entsandten dazu ihre Vertreter.

In einer ersten Themenrunde ging es um „Lebensqualität“. Weiterhin fand eine Runde zum Thema „Wohnen“ statt. Um „Verkehr/Anbindung/Mobilität“ geht es am 16. November, um „Ökologie/Klima/Freiraum“ am 14. Dezember, und am 11. Januar stehen dann „Gewerbe und soziale Infrastruktur“ auf der Tagesordnung. Um Ideen für eine Bebauung der freien Flächen entlang der Michelangelostraße zu Wohnbauzwecken zu gewinnen, führte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bereits 2014 einen städtebaulichen Ideenwettbewerb „Wohnen an der Michelangelostraße“ durch. Eine anschließende städtebauliche Planung vertiefte und ergänzte die Wettbewerbsergebnisse.

„Inzwischen wurde der Entwurf geprüft, weiterentwickelt und präzisiert“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung aller Projektbeteiligten. „Der weitere Prozess, in den aktualisierte Rahmenbedingungen und Meinungsbildungen einfließen, wird unter intensiver Einbindung der Öffentlichkeit durchgeführt und im Zuge eines Beteiligungsverfahrens mit Vertretern relevanter Zielgruppen gestaltet.“ Im Rahmen der jetzt stattfindenden Themenrunden werden Leitlinien als Grundlage für die anschließende Arbeit in Standortwerkstätten erarbeitet.

Der Beteiligungs- und Planungsprozess soll von einer Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, die über die einzelnen Prozessschritte informiert. Außerdem soll unter Einbindung von Jugendlichen aus dem Quartier ein Logo und ein Farbsystem entwickelt werden, um dem Vorhaben auch ein „Gesicht“ zu geben. Ebenso sind eine Internetseite zum Vorhaben Michelangelostraße und ein Newsletter geplant. BW

Weitere Informationen auf http://asurl.de/13bg.
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