Wettbewerb für Wohnquartier an der Michelangelostraße

Prenzlauer Berg. Sieger des Wettbewerbs für ein neues Wohngebiet an der Michelangelostraße sind der Architekt Frank Görge und das Landschaftsarchitekturbüros Breimann & Bruun aus Hamburg. Der Preis ist mit 36.000 Euro dotiert.

Der am 18. September von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt, dem Liegenschaftsfonds Berlin, der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum und weiteren Gesellschaften ausgelobte städtebauliche Wettbewerb ist damit entschieden. Der Entwurf der Wettbewerbssieger sieht den Bau von etwa 1500 neuen Wohnungen vor.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigte sich sehr zufrieden mit dem Konzept. "Der Entwurf ist ein interessanter Beitrag zur Entwicklung eines Stadtquartiers mit einer eigenständigen Identität. Positiv sehe ich vor allem, dass der Bestand in das Konzept gut integriert wird und eine Aufwertung erfährt." Auch Pankows Stadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), begrüßte das Ergebnis. "Mit dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen wichtigen Schritt getan. Wir werden den prämierten Entwurf jetzt städtebaulich vertiefen."

Der Wettbewerb sollte klären, inwieweit durch eine Neubebauung an der Michelangelostraße und eine maßvolle bauliche Ergänzung Wohnungsbaupotenziale erschlossen werden können. Der Wettbewerb sah außerdem den Bau einer Grundschule und einer Dreifachsporthalle sowie die Integration eines Sportplatzes an der Michelangelo- und Kniprodestraße vor. Das rund 30 Hektar große Gebiet erstreckt sich zu beiden Seiten der Michelangelostraße.


Michael Kahle / m.k.
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