Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der neuen Sporthallen ist entschieden

So wie auf dieser Zeichnung sollen die Schatten-Kunstwerke aussehen. (Foto: Wolf von Waldow)

Prenzlauer Berg. Der Senat lässt an der Kniprodestraße 27 zwei neue Sporthallen bauen. Diese sollen mit „Kunst am Bau“ verschönert werden.

Einen entsprechenden Kunstwettbewerb hatte der Senat vergangenes Jahr ausgeschrieben. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Sven Kalden empfahl nun einstimmig, den Entwurf des Berliner Künstlers Wolf von Waldow umzusetzen. Der Künstler schlägt vor, an den Flügeltür-Anlagen der Sporthalle Schattenrisse von sportlichen Aktionen anzubringen. „Diese Schattenrisse haben die Kraft, die streng orthogonale Architektursprache der Hallen aufzubrechen und den Fluren einen spannenden Charakter zu verleihen“, begründet Sven Kalden die Entscheidung des Preisgerichts. „Die leicht zugänglichen Motive der Schattenrisse thematisieren kritisch und zugleich humorvoll unterschiedliche Aspekte des Sports, was insbesondere von den Schulen begrüßt wird, die die Hallen künftig nutzen.“

Für die Realisierung des Siegerentwurfs stehen 33.000 Euro zur Verfügung. Die Kunstwerke sollen Ende August zur Übergabe der beiden Sporthallen an die künftigen Nutzer fertig sein. Nutzer werden das Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Dienstleistungen, die Elinor-Ostrom-Schule in der Mandelstraße 6-8, und das Oberstufenzentrum Sozialwesen II, der Jane-Addams-Schule in der Straßmannstraße 14-16, sein. Nachmittags werden die Hallen von Vereinen genutzt.

Entworfen wurden die beiden Sporthallen vom Architekten-Büro Hentschel und Oesterreich. Die Dreifachsporthalle entsteht auf 1840 Quadratmetern. Sie erhält eine Zuschauertribüne mit 199 Plätzen. Die andere, eine Doppelhalle, wird mit 1250 Quadratmeter Fläche etwas kleiner. Beide Hallen werden mit separaten Umkleide-, Wasch-, Dusch- und Sanitärräumen ausgestattet. An der größeren Halle entstehen außerdem ein Krafttrainingsraum, ein Jugend- und ein Mehrzweckraum.

In beide Hallen werden 11,7 Millionen Euro investiert. Ein Teil der Investitionssumme stellt der Senat bereit. Der andere Teil kommt aus dem Bundes-Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. BW
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