Wohngebiet Michelangelostraße geht jetzt in die Planung

Prenzlauer Berg. Der städtebauliche Wettbewerb für das neue Wohngebiet beiderseits der Michelangelostraße ist - wie berichtet - entschieden. Damit hat zugleich der erste Planungsabschnitt begonnen. Jetzt ist der Bezirk am Zuge.

"Mit dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen wichtigen Schritt getan. Wir werden den prämierten Entwurf jetzt städtebaulich vertiefen, um damit eine Grundlage für das anstehende Bebauungsplanverfahren zu bekommen", betont Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen). Am 20 Januar wird der Architekt Frank Görge seinen Siegerentwurf im Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen den Bezirksverordneten vorstellen. Das teilte Kirchner der Berliner Woche auf Anfrage mit. Bauherren sind neben städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften, auch private Investoren sowie karitative Verbände. Letztere werden sich im alters- und behindertengerechten Wohnungsbau engagieren. Für öffentliche Gebäude wie Schulen, Kitas und Sportanlagen ist das Land Berlin der Bauherr.

Der Bezirk ist nun im Laufe des Jahres für die Rahmenplanung zuständig. Das heißt, er plant, wo was gebaut wird. Dazu wird es laut Kirchner noch Architekturwettbewerbe für die einzelnen Baukörper geben. "Bis 2017 werden wir Baurecht geschaffen haben", sagt der Stadtrat. "Ich rechne somit frühestens ab 2017 mit einem Baubeginn. Die Bauarbeiten werden in mehreren Abschnitten erfolgen", so Kirchner. Er rechne mit einer Fertigstellung nicht vor 2020. Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Neubaugebiet schätzt der Baustadtrat auf weit mehr 100 Millionen Euro.

Voraussichtlich Ende Februar wird die Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes auch den Anwohnern die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs im Kiezzentrum Thomas-Mann-Straße vorstellen.

Michael Kahle / m.k.
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