In Prenzlauer Berg soll es weiterhin ein sportorientiertes Gymnasium geben

Prenzlauer Berg. Im Gebäude des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin in der Conrad-Blenkle-Straße 34 soll es wieder ein Gymnasium geben. Dieses soll ein sportorientiertes Profil erhalten und im Ganztagsbetrieb laufen.

Diesen Antrag stellte die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Das ehemalige Coubertin-Gymnasium wurde vom Senat in ein Schul- und Leistungssportzentrum Berlin umgewandelt. Zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 wird es sein Schulgebäude in Prenzlauer Berg verlassen und nach Hohenschönhausen umziehen. In der Umgebung des Gymnasiums gibt es heute eine hervorragende Sport-Infrastruktur. Gleich nebenan stehen Sportplätze und -hallen zur Verfügung.

Des Weiteren befindet sich auf dem BTSC-Gelände eine Eislaufhalle, und ein paar Schritte weiter das Velodrom sowie die Sprung- und Schwimmhalle. Es bestehen auch Kooperationen von Vereinen mit dem bisherigen Sport-Gymnasium. All diese Potenziale sollten auch nach dem Wegzug des Schul- und Leistungssportzentrums aus Prenzlauer Berg weiterhin genutzt werden, meint die SPD. Deshalb sollte im Schulgebäude an der Conrad-Blenkle-Straße wieder ein Gymnasium mit Sportorientierung eröffnen. Damit soll aber keinesfalls ein neues Leistungssportzentrum entstehen. Vielmehr solle es in der neuen Schule um eine allgemeine Bewegungs- und Gesundheitsförderung von Jugendlichen gehen.

"Für die Schulstruktur Pankows ergeben sich aus einem sportorientierten Gymnasium viele Vorteile", erklärt Mechthild Schomann, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. "So würde den vorhandenen sportorientieren Grundschulen im Bezirk eine passende Anschlussschule für ihre sportbegeisterten Schüler angeboten werden können." Daneben hätten auch Schüler, die aus einem Leistungssportzentrum aus unterschiedlichen Gründen ausscheiden, die Möglichkeit, weiter auf hohem Niveau ihrem Sport nachzugehen und gleichzeitig das Abitur zu machen. Vorgesehen ist, dass das Gymnasium aber allen Schülern offen steht. Besondere sportliche Fähigkeiten sollen nicht die Voraussetzung für den Besuch sein. Der BVV-Schulausschuss wird sich nun mit diesem Vorschlag befassen.


Bernd Wähner / BW
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